Gedankenwirrwarr & Ruhrpott

Meine ganz eigene Welt


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Wiesbaden – Lorelei – Bad Ems

Wiesbaden Kur Haus

Nach Mainz und Wiesbaden, wo mir schlagartig bewusst wurde: Ich muss dringend eine Kur beantragen. Mein Ort um mich zu erholen. Kurhaus mit Casino. Ob es das auf Rezept gibt?

Dem ewigen Verlaufen und Durchfragen.

Wegbeschreibung

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Mainz

Mainz Dom2

Mainz Dom

Mainz. Mainz ist eine wirklich wunderhübsche Stadt. Ist man erst mal durch die typischen Hochhausvorort-Schluchten und Bürogebäudekomplexe durchgefahren und dringt in das Innere vor, kommt helle Freude auf. Ein streckenweise mittelalterliches Kleinod wartet auf einen. Schmale, enge Gassen, Fachwerk, Gründerzeithäuser oder oder oder. Manchmal erinnerte mich das Gesehene an Paris. Ich fühlte mich sogleich Wohl. Heimisch.

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Mülheim „Rock das Dach“ – Oberhausen „MusikSommerNacht“

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Nachdem ich die ganze Woche schlechte Laune verbreitet und versprüht habe, wünschte ich mir ein Wochenende mit reichlich Ablenkung. Eine quartalsmäßige „Ärzte-stellen-mich-auf´n Kopf-Woche“ lag hinter mir. CT, Ultra-Schall, Fragen auf die ich keine Antwort habe, tausend Nadelstiche und genauso häufig nackig machen.

So fuhr ich vollkommen blutleer am Freitag nach Mülheim. Ein Nachwuchs-Schüler-Band-Festival „Rock das Dach“ in der Freilichtbühne stand auf meinem Programm. Mehrere Bands aus der unmittelbaren Nachbarschaft traten dort auf. Es war nett. „Nett“ ist nicht das richtige Wort. Charmant, passt auch nicht so ganz, obwohl es schon so war. Unbedarft und unbekümmert. Scheint mir passender. Die Mädchen und Jungen standen dort oben auf der kleinen Bühne und spielten. Spielten einfach drauf los und und hatten Spaß, der sich unweigerlich auf das Publikum übertrug. Das, gefühlt, zu gleichen Teilen aus jugendlichen Fans und Mamas und Papas bestand. Neben mir sah ein Mann voller Stolz zur Bühne und meinte: „Der Gitarrist ist mein Sohn.“ Er freute sich wie Bolle. Ich: „Ach, deswegen kreischen die Mädels so laut.“ Er lachte: „Hätten wir das mal eher gewusst, dann hätten wir auch ne Band gegründet. Oder? Stattdessen haben wir unsere Zeit in der B-Jugend vertrödelt.“ Später erzählte er mir noch, dass er morgen nach Oberhausen fährt. Festival in der Oberhausener Innenstadt „MusikSommerNacht“. Weiterlesen


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Meetings

Eine blöde Woche. Ich meine damit eine wirklich richtig blöde Woche. Bis jetzt. Nur Besprechungen oder Meetings. Das Leben besteht entsetzlicher Weise fast nur aus Wiederholungen. Schlimmer noch als ZDF_neo, das uns mit Begeisterung hornalte Krimis vorsetzt und dann hornalte Programmdirektoren sich selbst beweihräuchern, weil sie glauben, sie sprächen damit ein junges Publikum an. Als ob sich die Millennium Kinder für ein Wiederholung von „Wilsberg“ aus dem Jahre 1999 interessieren würden. Weiterlesen


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Großes Essen in Essen – die Gourmet-Meile „Essen für Genießer“ – Schockstarre

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Ich gebe offen zu, wenn es um das Thema Essen geht, bin eher einfach gestrickt, ein schlichtes Gemüt. Weniger Gourmet, mehr Gourmand. Aber nun auch kein richtiger lukullischer Tiefflieger, mehr der „Hausmannsverköstler“. Vater hat mir mit 18 Jahren das Schrauben und Basteln an Autos beigebracht. Lichtmaschine, Anlasser, Räder aus- und einbauen, kein Thema. Mudda führte mich in die Kunst des Zwiebel-, Kartoffelschälens und deren Zubereitung ein. Beide Handfertigkeiten haben sich als sehr nützlich erwiesen und mich bis jetzt recht hilfreich durchs Leben gebracht. Besonders missen möchte ich nicht das Kartoffelsalat-Rezept meiner Oma. Noch mit einer richtig fettigen, selbstgemachten Majo und nicht dieser kalorienarmer Brühe-Schnickschnack.

Und missen wollte ich auch die Gourmet-Meile „Essen für Genießer“, in der Essener Innenstadt, nicht. Nicht, dass ich behaupten würde, ich könnte die Feinheiten, die Nuancen, die hohe Kunst erschmecken oder erschnüffeln. Überhaupt nicht. Noch empfinde ich Essen oder Kochen als erotisch. So wie des Öfteren diese Fernseh-Sterne-Brutzeler behaupten: „Kochen ist wie Sex.“ Ich empfinde beim Kohlrabi schälen oder Blumenkohl waschen nun leider überhaupt nichts. Außer Mühsal. Vielleicht übe ich das Handwerk auch einfach nur falsch aus.

Essen Genießen10

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Kultur-Nacht „ExtraSchicht“ – Zeche Zollverein (Teil II/II)

Zollverein1

Es kommt immer alles anders wie man denkt. Wie sagen die Franzosen so schön: „Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, dann erzähl ihm deinen Lebensplan.“ Kaum stand ich auf der Straße meinte mein Nachbar, in seinem unnachahmlichen Pott-Dialekt, mir die Weltpolitik genaustens erklären zu müssen. Mein Zeitplan war hin und die Linie 107 konnte ich mir von der Backe schminken. Also mal wieder zum Duisburger Landschaftspark-Nord und dort mit einem Shuttle-Bus Richtung Oberhausen Zinkfabrik.

Die Zinkfabrik mit ihren alten Maschinen und Darbietungen, wie Opa einst Eisen bearbeitete war nun nicht meins. So ging es fort. Zeche Zollverein.

Ab da machte mir aber das Wetter einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Regen. Pech. „Da machste nix.“ Nur sehr Schade für all die Künstler mit ihren sehr reichlichen, unterschiedlichen Auftritten.

Da kannste dir dat Wetter auch nicht schön trinken.

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