Gedankenwirrwarr & Ruhrpott

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Niederrhein, Kevelaer – Emotionen pur, denen ich mich nicht entziehen kann

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Kevelaer. Für mich der interessanteste Ort. Klar haben wir da Xanten mit den tollen, ollen Römerstätten, von wo aus sie 9 n. Chr. in die berühmte Varus Schlacht marschierten. Dem Nachbau des alten, für 10.000 Römer fassenden, Amphitheaters, welches an Ort und Stelle mal stand. Wo einst Löwen und Gladiatoren vom Publikum gefeiert, feierte ich ein paar Jahrhunderte später, bewaffnet mit Picknickdecke, billigen Lambrusco und geschmierten Stullen, die dort stattfinden Oper open-air Aufführungen und trällerte lauthals und schief zu den Klängen von Aida oder was sonst so gerade auf´m Programm stand mit. Oder Kamp-Lintfort, deren Kloster- und Gartenanlage einen umhaut. Man an seinem eigenen, grünen Daumen zweifelt und versteht, warum es auch liebevoll „Klein Sanssouci“ am Niederrhein genannt wird. Nicht zu vergessen, Rheinberg, das hübsche kleine Städtchen unweit von Duisburg, welches uns sein ohne-Worte-schmeckendes Magenbitter-Gebräu…, -Getränk, Underberg, geschenkt hat. Für die ich mal arbeiten durfte und ich mich sofort zu einer Verköstigung verleiteten ließ, man mich erst mit Underberg-Bonbons vollstopfte um mich dann haufenweise mit dem bitteren Inhalt der kleinen, in braunem Papier verpackten Fläschchen abzufüllen, so dass ich mit dem Taxi nach Hause fahren musste. Gott, war mir übel. Schlug mir so was von auf den Magen.

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