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Pixelröhre in Kamen

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Das wahre Kunstwerk steht in der Röhre

Der Seseke-Radweg ist ein ca. 25 Kilometer langer Radwanderweg entlang dem kleinen Flüsschen Seseke und verbindet die Städte Lünen, Kamen und Bönen miteinander. Und ist im Großen und Ganzen nichts besonderes, wenn nicht die ansässigen Gemeinden und der zuständige Wasserverband einige Kunstwerke von namhaften Künstlern dort aufgestellt hätten.

Unter anderem positionierte das Künstlerduo Winter/Hoerbelt im Rahmen der Kulturveranstaltung „über Wasser gehen“ 2010 eine große, verspiegelte „Pixelröhre“ an der Fluss-Mündung Körne/Seseke in Kamen. Das Kunstwerk liegt nicht direkt an dem Seseke-Radweg, sondern auf der anderen Seite des Flüsschen und kann über die Wilhelm-Bläser-Straße in Kamen erreicht werden.

Die circa drei Meter große, mit fünf Zentimeter großen Facetten verkleidete Abwasserkanal-Röhre nimmt Bezug auf das ehemals kanalisierte und seit ca. 2005 renaturierte Gewässer. In der gerasterten Stahlhaut spiegeln sich der Fluss und die Betrachter wie in einem grobpixeligen Foto und daraus ergeben sich zum Teil seltsame Formenspiele. Es ist nun nichts, was man unbedingt gesehen haben muss, aber wenn man schon einmal in Kamen verweilt, lohnt sich ein kleiner Abstecher.

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Landschaftspark Duisburg-Nord

Der Landschaftspark Duisburg-Nord ist ein ganz besonderer Park. Den Mittelpunkt bildet das 1901 gegründete und 1985 stillgelegte „Rheinische Stahlwerke zu Meiderich bei Ruhrort“. Von 1990 bis 1999 wurden die Hallen, Gebäude und das Außengelände nach den Plänen der Architekten Peter Latz + Partner umgestaltet und nutzbar gemacht. Bereits 1994 war der Park für die Öffentlichkeit zugänglich. Eine Besonderheit ist eine Lichtinszenierung des britischen Künstlers Jonathan Park, die das Hüttenwerk in der Nacht in ein faszinierendes Lichtspektakel verwandelt.