Gedankenwirrwarr & Ruhrpott

Meine ganz eigene Welt


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Anstrengender Sonntag

Schönes Wetter heute Herr Nachbar“, hallte es durch den Hausflur. „Jap“, hallte ich zurück. „Wohin des Weges?“ „Nicht den blassesten Schimmer.“ Und das stimmte absolut. Sonne satt und ich wusste echt nicht wohin. Duisburger Innenstadt an einem Sonntag wäre soweit in Ordnung, wenn ich Einsamkeit, Stille und meditieren, ganz in mich kehren und meine innere Mitte suchen wollte. War aber nicht mein Wunsch. Also wie gehabt, Düsseldorf. Kaffee, Pizza, Alt und Menschen satt.

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Feiertag

Venlo Okt 2017

Ich liebe „Deutsche“ Feiertage. Denn dann haben wir frei, dann gehen wir zur Familie, dann besuchen wir Freunde, dann marschieren wir mit Jan und Piet in den Zoo oder oder oder… Oder wir besuchen die Holländer. Während fast ganz Deutschland Natur, Familie oder Zweisamkeit sucht, besucht der Pott das nahegelegene Holland. Eine Völkerwanderung ungeahnten Ausmaßes beginnt. Holland hat nix zu feiern, denn sie haben kein frei und der Ruhri steht heute auf der Matte. Und da Venlo das erstbeste Städtchen an der deutsch/holländischen Grenze ist, bewegt er sich dorthin. Und ich mit. Ich reihe mich in die unendliche Wagenkolonne ein. Tret die Bremse, lass sie los, roll ein paar Zentimeter vor, bremse (fahre Automatik). Und freu mich, wieder dem Ziel ein Stück näher gekommen zu sein. Fritten, Frikandel, Fischbrötchen, Froschschenkel. Was will man mehr?

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Sandburg – Sechzehn Meter und ein paar Zerquetschte

Sandburg Jubel Duisburg 2017

Ich gebe es zu, ich habe es nicht so mit den Zentimetern. Höhe, Länge, Breite. Ist doch schnuppe. Im Duisburger Landschaftspark steht ab heute die höchste Sandburg der Welt. Über 16 Meter hoch. Und damit ein Meter höher als die Burg in Indien, die mit fast 15 Metern bis heute der Rekordhalter war.

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Sonntag…

Trödeln DU RuhrortFür mich ist Ruhrort der schönste Stadtteils Duisburgs. Schöne, alte Häuser, ein uriger Marktplatz, liegt direkt am Rhein. Hafen. Kneipen, die einen in die fast vergessene Zeit der großen Hafenkneipen-Kultur zurück katapultieren. Die Geschichten meines Vaters, der hier vor über 50 Jahren als Streifenpolizist seine Runden drehte und in den legendären Gaststätten wie Tante Olga, Postkutsche, Kaldi in seiner schniken Uniform einkehrte und mit Bier in der Hand für Ruhe sorgte. Über 100 Kneipen gab es hier damals und Ruhrort galt obendrein noch als größter Puff der Welt. Und mein Vadda mittendrin. Passt.

Schankwirtschaft Ruhrort

Meine Schwester, die hier auf das einzige reine Mädchen-Gymnasium ging. Keine Jungs, keine Ablenkung. Folge: Spitzen Abitur. Naja, ob es da nun wirklich Zusammenhänge gibt?

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Stromkasten-Graffiti (I) -Lehmbruck Museum – Hafen

Düsseldorfer Str Kantpark Beuys

Mir sind schon mindestens tausendmal die bunten und fröhlichen Netzwerkkästen der Duisburger Stadtwerke aufgefallen. Insbesondere der am Lehmbruck-Museum im Kantpark, mit dem Konterfei von Joseph Beuys. Der Duisburger Graffiti Künstler Marten Dalimot hat diese kleinen Kunstwerke erschaffen. Manche erzählen etwas über die Besonderheiten oder Eigenarten der Ecken oder Plätze. 

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Wiesbaden – Lorelei – Bad Ems

Wiesbaden Kur Haus

Nach Mainz und Wiesbaden, wo mir schlagartig bewusst wurde: Ich muss dringend eine Kur beantragen. Mein Ort um mich zu erholen. Kurhaus mit Casino. Ob es das auf Rezept gibt?

Dem ewigen Verlaufen und Durchfragen.

Wegbeschreibung

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