Gedankenwirrwarr & Ruhrpott

Meine ganz eigene Welt


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Stromkasten-Graffiti (II) – doppelt gemoppelt

Stromkasten Mülheimer Straße Duisburg-Neudorf2

Stromkasten Mülheimer Straße, Duisburg-Neudorf

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Die höchste Sandburg der Welt? – Zweiter Versuch

Sandburg Duisburg 2017 im Bau_2

Am Freitag den 01. September ab 12.00 Uhr werden wir´s genau wissen. Dann geht’s los. Da wird jeder Höhenmillimeter, der frisch erbauten Sandburg im Duisburger Landschaftspark Nord unter den prüfenden und messenden Blicken der Herrschaften vom Guinness World Records, ermittelt. Werden die 3.500 Tonnen Sand auf über 15 Metern gehievt, geschichtet, gestaltet, halten?

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Sonntag…

Trödeln DU RuhrortFür mich ist Ruhrort der schönste Stadtteils Duisburgs. Schöne, alte Häuser, ein uriger Marktplatz, liegt direkt am Rhein. Hafen. Kneipen, die einen in die fast vergessene Zeit der großen Hafenkneipen-Kultur zurück katapultieren. Die Geschichten meines Vaters, der hier vor über 50 Jahren als Streifenpolizist seine Runden drehte und in den legendären Gaststätten wie Tante Olga, Postkutsche, Kaldi in seiner schniken Uniform einkehrte und mit Bier in der Hand für Ruhe sorgte. Über 100 Kneipen gab es hier damals und Ruhrort galt obendrein noch als größter Puff der Welt. Und mein Vadda mittendrin. Passt.

Schankwirtschaft Ruhrort

Meine Schwester, die hier auf das einzige reine Mädchen-Gymnasium ging. Keine Jungs, keine Ablenkung. Folge: Spitzen Abitur. Naja, ob es da nun wirklich Zusammenhänge gibt?

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Stromkasten-Graffiti (I) -Lehmbruck Museum – Hafen

Düsseldorfer Str Kantpark Beuys

Mir sind schon mindestens tausendmal die bunten und fröhlichen Netzwerkkästen der Duisburger Stadtwerke aufgefallen. Insbesondere der am Lehmbruck-Museum im Kantpark, mit dem Konterfei von Joseph Beuys. Der Duisburger Graffiti Künstler Marten Dalimot hat diese kleinen Kunstwerke erschaffen. Manche erzählen etwas über die Besonderheiten oder Eigenarten der Ecken oder Plätze. 

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Der Seseke-Radweg – Kunst, Kultur, Kaffee zwischen Lünen, Kamen und Bönen – eine Reise wert

Seseke Peter Rejek

Vor ein paar Jahren bat man mich, mich einmal dem Seseke-Radweg zu widmen. Was ich natürlich aufgrund meiner notorischen, monetären Klammheit gerne machte. Was ich in meinem „jugendlichen“ Leichtsinn nicht bedachte und eigentlich der Name schon beinhaltet: Radweg; hier war Fahrrad fahren angesagt. Ich habe generell nichts gegen Rad fahren. Da ich zentrumsnah wohne, radle ich fast täglich in die Duisburger Innenstadt, nur um schon an Rosie´s Büdchen meinen Nachmittagskaffee zu trinken, aber so touristische Wege sind nicht ganz so mein Fall. Also klemmte ich mein Fahrrad an das Auto und packte die Hunde ein und fuhr Richtung Lünen, hier mündet das Flüsschen Seseke in die Lippe. Die Seseke ist somit auch der Namensgeber für den Radweg, Die Seseke ist der größte Nebenfluss der Lippe und entspringt nördlich vor Werl-Holtum. Nach 32 Kilometer Fließweg landet sie dann in Lünen. Das Flüsschen zeichnet sich nicht nur dadurch aus, dass es recht beschaulich durch eine durchaus reizvolle Landschaft plätschert, sondern auch durch reichlich Kunst rechts und links des Weges. Man gab sich sehr viel Mühe den Fluss attraktiv zu gestalten. Was meiner Meinung nach äußerst gut gelungen ist. Hier nur ein paar wenige Ansichten.

Lünen

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Die Brache Vondern in Oberhausen – ein oft vergessenes Stück Land

Als Brache Vondern in Oberhausen wird heute das Gelände der ehemaligen Zeche Vondern bezeichnet. Das Stück Land am Rhein-Herne-Kanal wird, für meinen ganz eigenen, persönlichen Geschmack, viel zu häufig übersehen und vergessen, dabei hat es viel zu bieten. Neben Kunst und Kultur schätze ich besonders die Artenvielfalt von Flora und Fauna. Hat man mal den Weg zu Tobias Rehberger entworfenen Brückenskulptur „Slinky springs to fame“ gefunden, sollte man die paar Meter entlang dem Kanal zu der Brachfläche nicht mehr scheuen.

Die Schachtanlage war zunächst als Wetterschachtanlage für die Zeche Oberhausen konzipiert. Der erste Schacht wurde 1898 unter dem Namen „Oberhausen 3“ in der Nähe der Burg Vondern abgeteuft. Die hohen Kohlevorkommnisse machten das Weiterführen der Anlage als selbstständige Förderschachtanlage wirtschaftlich sinnvoll. Daher wurde der Schacht im Jahre 1902 als Zeche Vondern in Betrieb genommen. Aber bereits 30 Jahre später wurde die Zeche aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben.

Im Laufe der Jahre hat sich auf dem brachliegendem Gelände eine artenreiche Fauna entwickelt, meist Trockenrasen und wechselfeuchte Pflanzengesellschaften. Alte Kulturpflanzen wie die Rapunzel-Glockenblume, das früher zum Waschen verwendete Seifenkraut, die Wilde Möhre oder die Gelbe Nachtkerze, die im Volksmund auch „Schinkenwurz“ genannt wird, denn ihre Wurzel verfärbt sich beim Kochen rötlich, haben sich angesiedelt. Weiterlesen