Gedankenwirrwarr & Ruhrpott

Meine ganz eigene Welt


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Stromkasten-Graffiti (I) -Lehmbruck Museum – Hafen

Düsseldorfer Str Kantpark Beuys

Mir sind schon mindestens tausendmal die bunten und fröhlichen Netzwerkkästen der Duisburger Stadtwerke aufgefallen. Insbesondere der am Lehmbruck-Museum im Kantpark, mit dem Konterfei von Joseph Beuys. Der Duisburger Graffiti Künstler Marten Dalimot hat diese kleinen Kunstwerke erschaffen. Manche erzählen etwas über die Besonderheiten oder Eigenarten der Ecken oder Plätze. 

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Duisburger Weinfest – Jazz auf´m Plazz – glänzende Augen

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Wein muss glücklich machen. Sag ich einfach so. Behaupte ich mal. Sah auf dem Duisburger Weinfest überwiegend glückliche, strahlende, lachende Gesichter. War ansteckend. Am ersten Stand sogleich einen Wein mit dem herrlichen Namen „Adam der Erste“ bestellt. Unkompliziert soll er sein. Er machte mich ganz unkompliziert glücklich.

Weinstand Duisburg Weinfest 2017_7_1

Das Duisburger Weinfest ist das größte seiner Art im Ruhrgebiet und im Rheinland. Ende der 1980er fand das erste Fest mit einer Handvoll Ständen statt und nun tummeln sich hier fast 50 Winzer aus ganz Deutschland und bringen ihre Weinkreationen an Frau und Mann. Und da wir den ersten Donnerstag im Monat hatten fand zeitgleich das Musikfestival „Jazz auf´m Plazz“ statt. Die Band spielte eine Mischung aus Jazz, Pop und Rock. Und trug ihren Teil zu der leichtlebigen, lockeren, lebensbejahenden Atmosphäre bei.

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Wiesbaden – Lorelei – Bad Ems

Wiesbaden Kur Haus

Nach Mainz und Wiesbaden, wo mir schlagartig bewusst wurde: Ich muss dringend eine Kur beantragen. Mein Ort um mich zu erholen. Kurhaus mit Casino. Ob es das auf Rezept gibt?

Dem ewigen Verlaufen und Durchfragen.

Wegbeschreibung

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Mainz

Mainz Dom2

Mainz Dom

Mainz. Mainz ist eine wirklich wunderhübsche Stadt. Ist man erst mal durch die typischen Hochhausvorort-Schluchten und Bürogebäudekomplexe durchgefahren und dringt in das Innere vor, kommt helle Freude auf. Ein streckenweise mittelalterliches Kleinod wartet auf einen. Schmale, enge Gassen, Fachwerk, Gründerzeithäuser oder oder oder. Manchmal erinnerte mich das Gesehene an Paris. Ich fühlte mich sogleich Wohl. Heimisch.

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Kultur-Nacht „ExtraSchicht“ – Zeche Zollverein (Teil II/II)

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Es kommt immer alles anders wie man denkt. Wie sagen die Franzosen so schön: „Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, dann erzähl ihm deinen Lebensplan.“ Kaum stand ich auf der Straße meinte mein Nachbar, in seinem unnachahmlichen Pott-Dialekt, mir die Weltpolitik genaustens erklären zu müssen. Mein Zeitplan war hin und die Linie 107 konnte ich mir von der Backe schminken. Also mal wieder zum Duisburger Landschaftspark-Nord und dort mit einem Shuttle-Bus Richtung Oberhausen Zinkfabrik.

Die Zinkfabrik mit ihren alten Maschinen und Darbietungen, wie Opa einst Eisen bearbeitete war nun nicht meins. So ging es fort. Zeche Zollverein.

Ab da machte mir aber das Wetter einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Regen. Pech. „Da machste nix.“ Nur sehr Schade für all die Künstler mit ihren sehr reichlichen, unterschiedlichen Auftritten.

Da kannste dir dat Wetter auch nicht schön trinken.

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Kultur-Nacht „ExtraSchicht“ – der Ruhri – Zeche Zollverein (Teil I/II)

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Ich freue mich. Bin frisch rasiert und eingedeot. Aus meinen Lautsprechern dröhnt extra laut „Mr. Blue Sky“ von Electric Light Orchestra. Sorgt einfach für ne positive Grundstimmung. Gleich beginnt der Spaß. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Essen-Katernberg zur Zeche Zollverein. Weit mehr als 200.000 Menschen machen sich heute zwischen 18.00 und 2.00 Uhr auf den Weg um Kultur, Kunst und andere Köstlichkeiten in dieser Nacht zu erfahren, zu erleben. ExtraSchicht – die Nacht der Industriekultur. An 46 Standorten findet kreuz und quer im Pott die unterschiedlichsten Veranstaltungen, Aufführungen und Konzerte statt. Von Moers, Duisburg, Essen, Dortmund und Hamm. Von Witten, Bochum, Herne, Gelsenkirchen bis Dorsten, alle machen mit. Es ist halt das größte Spektakel seiner Art auf der Welt. Über 2.000 Künstler beglücken uns in dieser Nacht. Und da das Ruhrgebiet doch so verdammt groß ist, schafft man nur einen ganz kleinen Teil davon ab zu klappern.

Im letzten Jahr bin ich durch die Duisburger und Oberhausener Museen getourt, schließlich hat dieser Ballungsraum eine der bemerkenswertesten, abwechslungsreichsten Museen- und Theaterlandschaften Europas. Aber diesmal möchte ich doch das Spektakel im großen Rahmen auf der Zeche Zollverein, dem Ruhrpott Weltkulturerbe, erleben. Mein letzter Besuch liegt nun schon gut 6 Jahre zurück. Wollte meiner damaligen Angebeteten aus Wuppertal die Schimanski Jacke im Ruhr-Museum zeigen. „Schau ma! Ich und Schimi.“ Nun, so schnell beeindruckt man die Damenwelt aus der „Einzigen-Mit-Einer-Schwebebahn-Stadt“ auch nicht. Da musste doch noch ne gehörige „Schüppe“ drauflegen. Weiterlesen