Gedankenwirrwarr & Ruhrpott

Meine ganz eigene Welt

Es geht auch anders

Eine wahnsinns tolle, aufregende Woche liegt hinter mir. Unglaublich. Unglaublich gelogen. Aber was soll´s muss schlussendlich keiner erfahren. Kann nur schlimmer werden. Jap, wenn ich was kann, dann positiv Denken. Wenn alle Stricke reißen, dann muss halt Frank Zappa mit Bobby Brown dran glauben, dat hilft immer.

Den größten, täglichen Unterhaltungsfaktor hatte ungewöhnlicherweise die körperbetonte Bahnfahrerei. Das sagt schon alles aus. So ein Leben in einer Sardinendose auf Rädern; im Gang stehend mit Trilliarden, wenn ich damit auskomme, habe eigentlich nicht den Hang zur Übertreibung, anderen Fischköppen und einem stinkenden Teil, das aus einem mir nicht bekannten Grund irgendein Deutsches Amt als WC deklarierte, irgendeiner lässt immer gerne die Tür auf, bereichert das freudlose Arbeitsleben, was für mich gleich zusetzten wäre mit weißer Schimmel, halt ne Alliteration, besonders wenn man bedenkt, dass eine Alternative ein weißer Sandstrand und überreichlich Pina Colada seien könnte. Und das nur, weil vor 2.500 Jahren so ein Typ namens Krösus das Geld erfunden hat. O.k. stark vereinfacht, dennoch hätte er nicht stattdessen die freie Liebe einführen können? Ich wäre zwar immer noch ein ärmlicher Zeitgenosse, aber immerhin bekäme der blödsinnige Begriff Zahlungsverkehr eine aussagekräftigere Bedeutung. Aber zurück zum eigentlichen Thema, also dem Hinterherjagen der Krösus Erfindung, was mich jetzt dazu bringt, dass vor kurzem eine Dame Arbeit und Selbstverwirklichung in einem Atemzug nannte und ich nur dachte, wow, dafür braucht sie einen Chef und einen alles regelnden Arbeitsvertrag, nun Ordnung muss sein. Mir reicht ne Flasche Appelkorn, darauf ein Eierlikörchen. Ich würde viel lieber, wie meine gescheiten Verwandten, denn die haben sich erfolgreich geweigert sich auf die nächste Evolutionsstufe zu hieven, nackt auf´m Ast hocken, mir den Arsch rot kratzen und vergorene Früchte mampfen, als mir den Hintern auf´m Bürostuhl rot zu sitzen. Da freue ich mich bereits schon um 9.01 Uhr auf die Rückfahrt, dann folgt nämlich der nächste aufregende Teil des Tages. Und um der ganzen Geschichte hier die Krönung aufzusetzen fahre ich nach Schloss Benrath in Düsseldorf, um mir anzusehen wie die lebten, die andere für sich arbeiten ließen. Vielleicht finde ich ja dort jemanden der sich für mich selbstverwirklichen möchte. Ich verspreche auch ich gebe die Daten ganz nach der EU Datenschutzverordnung nicht weiter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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