Gedankenwirrwarr & Ruhrpott

Meine ganz eigene Welt

Einen schönen Abend

48 Kommentare

Weihnachten

Der 24te. Ich habe überhaupt nichts gegen Weihnachten. Nicht im Geringsten. Mir ist es egal, ob die christliche Menschheit sich übermäßig beschenkt. Mehr isst wie sie sollte. Es sollte doch jedem selber überlassen sein, wie, wo und mit wem er feiert. Jeder entscheidet für sich und dies ist gut so

Ich verbrachte Heiligabende in Stahlwerken, Kirchen, Konditorei oder mit meiner unglaublich famosen, tollen Familie. Heiligabende, die unauslöschlich sind. Gute Momente. Auch wenn es nicht immer so scheint

Vor, ich weiß nicht mehr. 10 Jahren? Saß ich am 24ten in Saarlouis in einem kleinen Stahlwerk. Bitterkalt. Der Hochofen war aus. Wartungsarbeiten. Riesige Halle. Neben einem der Arbeiter. Auf einem alten Tisch. In unseren beigen, feuerfesten Arbeitsanzügen, zerkratzte Helme, verdreckte, verstaubte Gesichter und sahen den anderen zu, wie sie die Steine aus dem riesigen Konverter brachen. „18.00 Uhr“, sagte er, „Geschenkzeit. Hoffe die beiden Kleinen freuen sich.“ und er hatte so ein trauriges Lächeln, so ganz weit weg. Er, ein Brocken von Kerl. Oberarme wie ich Oberschenkel. Er schaute kurz ins Leere. Ich sah die vereinzelte Träne, die sich durch den Rus zu seinem Mundwinkel ihren Weg bahnte. Er wischte sie mit seinem Handrücken weg. Sprang plötzlich vom Tisch, rückte den Helm zurecht. „Egal. Gibt doppelt Geld und ich hab die Olle von ne Hacke.“ Er ließ mich allein auf dem Tisch und mit meinen Gedanken. Ich freute mich für ihn. Für einen kurzen Augenblick saß er unter dem Weihnachtsbaum. Vergaß den Lärm, den Zeitdruck, den 20 Stunden Tag. Er war dort. Bei ihnen.

Ein paar Jahre zurück. Meine Freundin. Sie war sechs Jahre älter. Ich 24. Sie hatte ein abgeschlossenes Philosophie Studium. War Fotografin und Konditorin. Und brachte mich um meinen wenigen Verstand. So klopfte sie eines morgens, muss so gegen 3.00 Uhr gewesen sein, übertrieben heftig gegen meine Fensterscheibe. Ich wohnte Parterre. Sie wollte, musste unbedingt jetzt, sofort, unverzüglich ein nahe gelegenes Chemiewerk fotografieren. Bei Nacht. Aber nicht von außen. Sondern auf dem Betriebsgelände und brauchte jemanden, der ihr über die Mauer half. Ich konnte nicht. Gleich wartete eine Vordiplomklausur. Sie lächelte. Ich sah ihren Mund. Und kletterte aus´m Fenster. Sie fragte: „Warum benutzt du nicht deine Haustür?“ Und dies fragte ich mich da gerade auch. Die Klausur versemmelte ich, aber als ich ihre Bilder an der Wäscheleine in ihrer Dunkelkammer sah, ihren glücklichen Blick, war es mir egal. Nicht egal war mir ihre Backkunst. Ihre Eltern hatten eine eigene Konditorei mit Café und Backstube. Die war im Keller. Nur durch die Oberlichter drang etwas Tageslicht ein, ansonsten wurde der große Raum durch matte, alte Neonleuchten diffus erhellt. In einer Ecke stand der große Ofen mit den unterschiedlichsten schmalen Backfächern. In der Mitte des Raums, ein riesiger, dunkelbrauner, alter Holztisch. An dem sie und ihr Vater früh morgens den Teig für ihre Torten vorbereiteten. Die gewaltigen Rührmaschinen liefen im Hintergrund und die Beiden, eingespielt, fassten, formten, fertigten im gleichen Takt die Teige. Zu Schwarzwälderkirsch-, Nuss-, Linzer-. Quarktorten. Alles. Alles aus einem kleinen speckigen Rezeptbuch, welches der Opa mal vor Jahrzehnten geschrieben und alles in ihm minutiös einfing. Und ich saß in einer Ecke, beobachtete die Beiden. Schweigend. Staunend. So auch an einem 24ten. Sie machte eine Schokotorte. Und wie immer, kam sie mit etwas Sahne an ihren Fingern zu mir, und lächelte. Am Abend kam noch ein gemeinsamer Freund. Wir drei saßen ganz allein in dem großen, geschlossenen Café, aßen diese Torte, tranken Kaffee und lauschten den Weihnachtsliedern vom Band.

Weihnachtslieder. Letztes Jahr am 24ten saß ich in der Pauluskirche. Sie ist ein kleine evangelisch Kirche in Duisburg-Hochfeld. Hier leben überwiegend muslimische Mitbürger oder rumänisch-orthodoxe Katholiken. So war die Kirche besucht. Mit mir, 16. Drei Männer, 12 Frauen. Alle weit über 70 Jahre. Jeder für sich. Jeder in seiner eigenen Bank-Reihe. Getrennt. Der Pfarrer sprach von Ungerechtigkeit, Armut, Gleichgültigkeit. Von der Schwere des Herzens. Verlor kaum ein Wort über Geburt, Freude. Weihnachten. Ich bin nun überhaupt kein gläubiger Mensch. Aber an diesem Tag suche ich manchmal das Gefühl von Weihnachten, welches ich als Kind empfand. Fand es bei ihm nicht. Als ich vor drei Jahren wieder an Krebs erkrankte. Wieder im Krankenhaus lag. Wieder Chemo bekam. Ging ich am 24ten in die kleine Krankenhaus Kapelle. Nachmittagsgottesdienst. Mit meinem Gestänke und all den daran baumelnden Flaschen setze ich mich auf eine Bank. Der katholische Pfarrer und ich allein. In dem kleinen Raum, nur ein paar große Kerzen brannten. Er setzte sich zu mir. Wir unterhielten uns. Belanglosigkeit. Dann erzählte er, dass er Angst bekäme. In sechs Monaten geht er in Ruhestand. Er hat keine Familie, er verlässt seine katholische Familie. Dann ist er ganz ohne Familie. Wie möge Weihnachten sein? Ich weiß es nicht, dachte ich nur. Nach einer Weile ging ich, ohne große Worte. Und nun ging ich aus der Pauluskirche. Neben mir eine ältere Damen. Sie zuppelte an ihrem Mantelkragen. Und meinte: „Gott, hat der wieder einen dusseligen Stuss gelabert.“ Schüttelte dabei ihren Kopf: „Mach mir jetzt meine Roulade warm. Schau mir die Musiksendung an mit den schönen Weihnachtsliedern und mach mir einfach einen schönen Abend.“ „Und dat wünsch ich dir auch, junger Mann.“

Und genau dat isset.

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Autor: rejekblog

Ich bin 1964 in Duisburg geboren und lebe fast die ganze Zeit im Ruhrpott. In meinem Blog möchte ich gerne etwas über den Ruhrpott erzählen und was hier so los ist. Und natürlich, was so in meinem Kopf los ist. Nicht viel, ich gebe es zu.

48 Kommentare zu “Einen schönen Abend

  1. Lieber Peter,
    Du hast das so echt erzählt, so rührend und einfühlsam, dass es mir die Augen verschleiert hat. Danke!
    Ich weiß nicht, wie Du die Tage verbringst, aber ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du ein friedvolles und ruhiges Fest verbringst.
    Ich werde es wie die alte Dame machen; nur wird es bei mir Würstchen mit Kartoffelsalat geben, wie seit meiner Kindheit in jedem Jahr. 🙂

    Mach Dir einen.

    Liebe Grüße,
    Werner

    Gefällt 3 Personen

    • Hallo Werner,
      ich danke dir von ganzem Herzen. Nun, es ist echt. So geschehen. Das ist ja das schöne am Leben, es passieren so viele tolle Dinge. Auch wenn es erst unerträglich erscheint.
      Und du wirst mir nicht glauben und dreimal darfst du Raten was es bei mir gibt. Selbstgemachter Kartoffelsalat mit Brühwürstchen. 🙂 Der Klassiker.
      Ich wünsche dir ein ganz ganz tollen, schönen Abend.
      Liebe Grüße, Peter

      Gefällt 1 Person

  2. Nette Gedanken zu Weihnachten.

    Gefällt 1 Person

  3. Du hast mich jetzt zu Tränen gerührt, lieber Peter.
    Mir ist das Herz so schwer, weil meine beste Freundin an Krebs erkrankt ist, und das vor Weihnachten und das, wo wir gemeinsam nach Rom fliegen wollten. Ich musste ohne sie fliegen, mit einer anderen Freundin, die kurzfristig eingesprungen ist. Es war schön, aber trotzdem bitter. Gleich nach Weihnachten ist die nächste OP. Weihnachten ist auch das Fest der Hoffnung und die werden wir nicht verlieren!
    Unsere kleine Familie: Mann, Kind und Ehemann, unser Buddylein und ich, werden zusammen unser traditionelles Heiligabend Essen genießen. Es gibt selbstgemachten Heringssalat wie ihn schon Oma machte, Lachs, ausnahmsweise Aal, und Käse.
    Ich wünsche dir ein schönes Weihnachtsfest, ein gutes Neues Jahr und die dringend benötigte Gesundheit !!!
    Alles Liebe, Brigitte

    Gefällt 4 Personen

    • Hallo Brigitte,
      ich danke dir. Um deine Freundin tut es mir sehr Leid. Ich hatte insgesamt dreimal Krebs. Man sollte die Hoffnung nie aufgeben. Wie du siehst, ich bin noch da und erzähle Geschichten 🙂
      Wenn ich jetzt deinen Speisezettel lese, möchte ich mich doch glatt selber einladen. Keine Sorge. 🙂
      Bei mir gibt es alle Jahre wieder, selbstgemachten Kartoffelsalat mit Brühwürstchen. Ach… lecker.
      Ich danke dir von ganzem Herzen und Wünsche dir und deiner ganzen Familie ein tolles, tolles Weihnachtsfest.
      Liebe Grüße, Peter

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  4. Dann wünsche ich dir einen wunderschönen Weihnachtsabend. VG, René

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  5. Das hast Du echt schön geschrieben…hat richtig Kopfkino ausgelöst….komm gut über die Feiertage und ich freue mich schon auf unser nächstes Wiedersehn:-) Liebe Grüße Corinna

    Gefällt 2 Personen

  6. Lieber Peter,
    deine Geschichte bleibt tief in meinem Herzen und ich habe sie zum dritten Mal gelesen. Ich kann deine Gefühle gut verstehen, weil ich vor etwa sieben Jahren eine unerwartete und lebensbedrohliche Operation hatte. Wenn man eine ähnliche Situation schon mal erlebt hat, kann man gut verstehen, wie kostbar die Gesundheit und die Zeit sind. Das ist einer der Gründe, warum ich ein Kochtagebuch für meine Tochter schreibe. Wir wissen nicht, was morgen passiert und deshalb sollten wir jeden Tag, jede Stunde genießen; immer positiv denken und die Hoffnung nicht aufgeben. 🙂
    Ich wünsche dir von Herzen vor allem Gesundheit, ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr. Liebe Grüße, Hang

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    • Hallo Hang,
      ich danke dir und freue mich sehr.
      Bei mir, ich sage mal, so ein gesundheitliches Missgeschick. Schicksalsschlag finde ich kein schönes Wort, eintrat, veränderte ich mich schon. Ich sehe alles etwas gelassener. Nehme mich nicht mehr so ernst und freue mich einfach nur. Und rückblickend gesehen mehr über all das Erlebte. Ich freue mich, dass du gut deine Operation, Krankheit überstanden hast und du hoffentlich nie mehr diese Situation erfährst.
      Ich wünsche dir und deiner Tochter ein tolles, heiteres Weihnachtsfest. Und freue mich immer über deine Rezepte und liebevolle Beiträge, obwohl ich kein Koch bin. Gut, Wasser bringe ich noch zum Kochen.
      Danke dir vielmals.
      Liebe Grüße, Peter

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  7. Bitte mehr davon, ich les hier wirklich gerne! 🙂

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  8. So hat jeder seinen Heilig Abend, und seine Erinnerungen. Deine hast Du sehr schön erzählt und uns alle daran teilnehmen lassen, für einen kurzen Moment. Vielen Dank und liebe Grüsse, Petra

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  9. Das sind rührende Geschichten, lieber Peter und da ich noch nie in meinem Leben meinen Heilig Abend anders als mit meinen Eltern in deren Wohnzimmer verbracht habe (und froh bin sie immer noch zu haben) und dann Kartoffelsalat und Hähnchen zu essen, fällt es mir schwer, sich deine Geschichten in echt vorzustellen. Ich hoffe, du fühlst dich nicht allein – aber nein, ich glaube, das tust du nicht, aber es tut mir leid, dass du schon so viel ätzende gesundheitliche Erlebnisse hattest und es zeugt von deinem Lebenswillen und deiner positiven Einstellung, dass du alle Kämpfe gewonnen hast und hier bist und uns mit deinen coolen Geschichten unterhalten und bereichern kannst. Ich wünsche dir ein schönes Fest!

    Gefällt 3 Personen

    • Hallo Petra,
      ich danke dir. Und nein, es fällt mir nicht schwer an solchen Festtagen wie Weihnachten, Geburtstage etc auch mal allein zu sein. Ist ja nicht immer so. Aber meist lebe ich allein.
      Montag suche ich mir mal eine katholische Kirche aus und dann gehe ich zu Vadda. Meine mehr wie geliebte Mutter ist jetzt im Mai verstorben, nun verbringen wir den Heiligabend gemeinsam.

      Hatte dreimal Krebs. Alles Gute ist drei, also bin ich mit der Sache durch 🙂 Da kann mir nichts mehr passieren. 🙂

      Ich wünsche dir mit deiner Familie und dem köstlichen Essen ein wundervolles, bezauberndes, unvergessliches Weihnachtsfest.
      Habe mir sehr über deine Kommentar gefreut.
      Liebe Grüße, Peter

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  10. Hallo Peter,

    ich habe vorhin deine Zeilen drüben bei mir entdeckt und dabei festgestellt, dass mir hier ein wunderschöner Beitrag irgendwie durch die Lappen gegangen ist, um es einmal salopp zu formulieren. Als ich es bemerkte, bin ich natürlich gar nicht erst wieder umgekehrt, sondern habe mich gleich hingesetzt und gelesen …

    Wie unterschiedlich doch die persönliche Lage von einem Jahr zum anderen sein kann, und wie intensiv es einem gerade dann auffällt, wenn als „Vergleichspunkte“ solche großen und einprägsamen Feste wie Weihnachten und speziell der Heiligabend dienen. Du hast dies gerade überaus intensiv dargestellt in deinen Erinnerungen. Sehr berührend …

    Manchmal denke ich, ist es nicht irgendwie versöhnlich, dass offenbar immer eine Art von positivem Ausgleich stattfindet oder dass das Leben zumindest versucht, einem nach überstandener Tiefphase auch wieder etwas Freundlicheres zu präsentieren? Oder einem in ganz mauen Momenten die alten schönen Dinge wieder als aufbauende Erinnerungsfetzen oder Gefühle hervorzaubert?

    Deine drei Krebserkrankungen sind hart. Überflüssig wie ein Kropf, doch ich sehe deine beeindruckende Haltung dazu und lese in den Kommentaren, dass die Krankheit auch eine Veränderung in dir bewirkt haben, die nicht nur negativ ist. Es liegt viel am Charakter und der Einstellung des Betroffenen selbst, was sie aus einem macht.
    Mein Mann hat eine Krebsform, die unheilbar ist. (Und ist Dialysepatient.)Die Chemo zeigt aber gewisse Erfolge im Bezug auf das Zurückdrängen, das zeitweise Ausbremsen. Es geht um den Gewinn von Lebenszeit unter möglichst lebenswerten Umständen. Um bei deinen Weihnachtserinnerungen zu bleiben: Letztes Jahr um diese Zeit war gerade wieder eine Notaufnahme im Krankenhaus angesagt. In diesem Jahr sieht es bisher so aus, als würden wir hier alle zusammen Weihnachten miteinander verbringen können.
    Vor dem Heiligabend steht nur noch die Dialyse am Morgen, denn der Niere ist es wurscht, ob Weihnachten ist oder nicht.
    Peter, ich wünsche dir, dass bei dir der Krebs nun endgültig das Weite gesucht hat, dass du an diesem Heiligabend trotz des Verlustes deiner Mutter in diesem Jahr dennoch das Gefühl früherer, schöner Weihnachtsabende aufsteigen fühlst, entspannte Feiertage verbringst und freue mich, wenn wir uns wiederlesen.

    LG Michèle

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    • Hallo Michèle,
      ich danke dir sehr für deine offenen und ehrlichen Worte.
      Ich rede persönlich nicht viel über den Krebs. Macht auch nicht so viel Spaß, obwohl ich tolle Momente durch ihn erlebt habe. Würde ich nicht abstreiten wollen. Habe sehr beeindruckende Menschen kennen gelernt. Beeindruckender als Sportler, Politiker, Menschenrechtler oder sonst Leute in der Öffentlichkeit. Viele sind bereits verstorben. Habe Krankenschwestern kennen gelernt, die bis an ihre Grenzen des Machbaren gingen. Mich hat es zuerst im Unterleib erwischt, dann Lymphknoten und zu guter Letzt die linke Lunge. Alles immer wieder gestreut. Am Ende bekam ich drei Monate Chemo, jeden Tag drei Einheiten. Über die Halsvene, da nur sie stark genug ist die Menge an Flüssigkeit aufzunehmen ohne zu reißen. So saß ich an dem 24ten mit all den Pullen in der kleinen Kapelle. Und fand es ausgesprochen schön, dass mir der Pfarrer von seinen Ängsten und Sorgen berichtete. Es lenkte ab. Ein guter Tag.

      Ich danke dir, dass du mir von deinem Mann und euren Weihnachtstagen erzählst. Hoffe ihr seit wohlbehalten heute von der Dialyse zurück gekommen. Und ihr feiert gleich, wie ihr es am Liebsten habt. Ach, es ist alles Scheiße, sorry, das Wort. Aber manchmal denke ich, halb Deutschland leidet an dieser blöden Krankheit. Ich kenne mittlerweile so eine Menge Menschen. Oder man lebt halt in dieser Welt, dass es einem nur so vorkommt.

      Ein Arzt sagte mal zu mir, „Sie können positiv oder negativ Denken, am Ausgang ändert es nichts. Positiv Denken macht es nur erträglicher.“ Und das stimmt.

      Man kann Weihnachten immer gleich feiern und sich darauf freuen. Finde ich toll. Ich lebe fast mein ganzes Erwachsenenleben alleine. Gut war dreimal verheiratet, aber das ist etwas ganz anderes. Verbringe Weihnachten gerne auch mal wo anders, oder gleich ganz anders. Nicht immer. Heute mit meinem Vater.

      Ich drücke dich ganz fest!
      Liebe Grüße, Peter

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  11. Love the one your with!
    Frohe Weihnachten, Peter!
    LG Federfluesterin

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    • Hallo federflüsterin,
      ich danke dir von ganzem Herzen und wünsche dir ebenfalls ein frohes Weihnachtsfest.
      Ich versuche es. Gebe es offen zu, gelingt mir nicht immer.
      Liebe Grüße, Peter

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  12. jau, genau datt isset ❤ Was bin ich froh dass dieser Beitrag doch noch ein gutes Ende nahm, lieber Peter 🙂

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    • Hallo Annette,
      ich hoffe, du hattest ein schönes, entspanntes und heiteres Weihnachtsfest.
      Danke dir und all meine Geschichten haben doch ein gutes Ende. 🙂 Oder anders formuliert, man muss sich halt das gute Ende suchen. 🙂
      Liebe Grüße, Peter

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      • danke, lieber Peter, ein wenig zu viel gefuttert, sonst alles gut überstanden, du hoffentlich auch!? 🙂 Ich wünsche dir einen guten Übergang ins neue Jahr, auf bald, liebe Grüße, Annette

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        • Hallo Annette,
          danke dir. Ich freue mich dolle wie Bolle von dir zu hören.
          Nun, Weihnachten verfluche ich gerade. Muss mir wohl einen Keil hinten in die Hose nähen lassen. Oder ne Nummer größer kaufen. Das Leben ist schon hart. Nur Entscheidungen treffen. Keil oder abnehmen. 🙂 Weihnachten war schön.
          Ich wünsche dir auch einen ganz tollen Übergang und 2019.
          Liebe Grüße, Peter

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          • Hallo lieber Peter. Och, einen Keil in die Hose nähen, kann ja auch ein neuer Trend für 2019 werden 😂😀👍 Nachhaltiger als Neukaufen wäre es allemal 👍 Oder ein bisschen mehr Bewegung im neuen Jahr und eine Woche gemäßigter Futtern bringen auch schon was, so ist zumindest mein Plan 😎
            Lass es dir gut gehen und sei doch einfach mal mal der Keil-Trendsetter 2019 👍🙂. Liebe Jahresendzeitgrüße vom anderen Ende des Ruhrgebiets, Annette

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            • P.S. kann es sein, dass du ein Kandidat für ein Ruhrköpfe-Portait bist?

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              • Hallo Annette,
                weiß ich nicht, ob ich ein Kandidat bin. Dass kannst nur du entscheiden. 🙂 Ich weiß nur, ich bin stinkelangweilig. Aber wir können gerne im neuen Jahr mal ein Kaffee trinken und dann wirst du es selber merken.
                Kann aber erst so Ende Februar, beginne im Januar einen neuen Job, ok, dies ist ja nichts Neues. Ist ein neuer Beruf, klingt nach mehr 🙂 hab aber dennoch reichlich Bammel.
                Aber wenn du magst, gerne Kaffee. Jürgen61 empfahl mal ein Café in Lüttinghausen. Die sollen tollen Kuchen haben, ich meine du hättest das Schlosscafé ebenfalls mal empfohlen. Kuchen tut meinem Keil gut. 🙂
                Danke dir für dein Vertrauen.
                Liebe Grüße, Peter

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            • Hallo Annette,
              danke dir. Trendsetter? Gefällt mir. Schöner Gedanke. Der, der mit seinem Keil tanzt. Hat was. 🙂
              Naja, mit dem Keil ist es wohl allein nicht getan, müsste auch die Knöppe an meiner Jacke versetzten. Ich mir zu viel Fummelarbeit. Laß die Majo auf meinen Fritten weg, dann wird´s schon klappen.
              Wünsche dir ein ganz tolles Jahr 2019.
              Liebe Grüße, Peter

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              • Hi Peter, sind die Keile schon gesetzt und die Knöpfe an der Jacke versetzt? 😉
                Majo und Fritten sind eh überbewertet, danke und liebe Grüße aus dem trüben Do, Annette

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                • Hallo Annette,
                  danke dir für die Wünsche zum neuen Job. Tja, habe doch reichlich Bammel davor. 🙂
                  Liebe Grüße, Peter

                  Liken

                  • Hallo Peter, trifft es der Begriff Lampenfieber vielleicht besser? Das gehört zu einer guten Performance nun mal dazu und lässt dich hellwach, konzentriert und voll bei der Sache sein 👍🙂 Liebe Grüße, Annette
                    P.S. Hat dich die Email erreicht?

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  13. Hallo Peter,
    schöne Weihnachten hatten wir uns ja schon gewünscht…und sind schon fast wieder vorbei…Der Kartoffelsalat war bestimmt lecker und was die 3 Mal anbetrifft drücke ich die alle verfügbaren Daumen …möchte hier noch viele neue Geschichten von dir lesen ! Der 24.12 ist auf jeden Fall ein Tag wo sich alles wie in einem Brennglas bündelt und man daher für alle Zeiten diesen Tag mit seinen verschiedensten Emotionen in Erinnerung behalten wird…bei mir gab es den 24.12 als mir meine Freundin eröffnete das sie leider leider mit meinem besten Freund….das Fest war gelaufen, genauso jener 24.12 als ich in Münster beim Grundwehrdienst Wache schieben musste , schön kalt, mitten in einem Wohngebiet und ich durfte die ganze Nacht am Zaun entlanglaufen und wahlweise in den erleuchteten Fenster der Nachbarn die Weihnachtsbäume beschauen oder nach bösen Russen Ausschau halten…seitdem weiss ich wie sich Tiere im Zoo fühlen…Weitere Katastrophen 24er behalte ich aber erstmal für mich 🙂 zumal sie eigentlich nur Kleinigkeiten gegen deine 3Mal Geschichte sind. Daher wünsche ich dir jetzt schon mal alles Gute für einen schönen Start ins neue Jahr ! Lieber Gruss, Jürgen

    Gefällt 2 Personen

    • Hallo Jürgen,
      die Geschichte mit deiner Freundin finde ich extrem heftig. Gott sei Dank ist mir so etwas noch nicht passiert. Aber so etwas ähnliches. Zum 50ten meiner Mudda. Sie wollte meine Mutter nicht enttäuschen. Bekäme aber nach der Feier noch ein Abschiedsfi… Achja… das fand ich saukomisch.
      Bundeswehr. Durfte am 24ten nach Hause. Dafür stand ich am Silvester Wache auf´m Turm in Köln Nörvenich. Direkt um Mitternacht, fand ich sogar klasse. Tolles Lichtspiel über Köln.
      Und über den Rest mache ich mir zwar Sorgen, würde lügen, aber da ich alle drei Monate zur Untersuchung darf, habe ich eine gewisse innere Ruhe bekommen. Früherkennung ist alles.
      Ich danke dir vielmals und hoffe, dass du mit deiner ganzen Verwandtschaft noch ein ruhiges Fest verlebt hast.
      Liebe Grüße, Peter

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  14. nach all diesen Geschivhten passtdas Januarmotto meines neuen Kalenders …
    Schließe ab mit dem,was war. Sei glücklich über das,was ist. Bleibe offen für das,was kommt.. 🙂

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  15. Hallo Peter, möchte dir Danke sagen für die Teilhabe an deinem Blog und wünsche dir für 2019, dass dir begegnet, was du brauchst und dass du willst was du brauchst und dabei glücklich bist … Schöne Grüße .. Robert

    Gefällt 2 Personen

    • Hallo Robert,
      vielen herzlichen Dank für all deine lieben Worte und Wünsche. Das freut mich ungemein sehr. Danke.
      Auch ich wünsche dir für das neue Jahr alles Gute. Und, dass alles so kommen mag wie du dir es wünschst und erhoffst.
      Liebe Grüße, Peter

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