Gedankenwirrwarr & Ruhrpott

Meine ganz eigene Welt


5 Kommentare

Anstrengender Sonntag

Schönes Wetter heute Herr Nachbar“, hallte es durch den Hausflur. „Jap“, hallte ich zurück. „Wohin des Weges?“ „Nicht den blassesten Schimmer.“ Und das stimmte absolut. Sonne satt und ich wusste echt nicht wohin. Duisburger Innenstadt an einem Sonntag wäre soweit in Ordnung, wenn ich Einsamkeit, Stille und meditieren, ganz in mich kehren und meine innere Mitte suchen wollte. War aber nicht mein Wunsch. Also wie gehabt, Düsseldorf. Kaffee, Pizza, Alt und Menschen satt.

Weiterlesen

Advertisements


4 Kommentare

Dellplatz und das Platzhirsch Festival (I/II)

Dellplatz Duisburg_8.1

Wenn ich heute so durch Duisburg laufe, lande ich immer wieder an Orte, wo ich mich laut sagen höre: „Weißte noch damals.“ Nun, ich komme in das Alter, wo man ganz unwillkürlich anfängt mit sich selber zu reden. Das ist im Grunde genommen nicht schlimm, wenn da nicht die Mütter wären, die schreckhaft ihre Kinder zu sich heranziehen und einen fragend anschauen. So wie neulich auf´m Dellplatz.

Weiterlesen


4 Kommentare

Stromkasten-Graffiti (I) -Lehmbruck Museum – Hafen

Düsseldorfer Str Kantpark Beuys

Mir sind schon mindestens tausendmal die bunten und fröhlichen Netzwerkkästen der Duisburger Stadtwerke aufgefallen. Insbesondere der am Lehmbruck-Museum im Kantpark, mit dem Konterfei von Joseph Beuys. Der Duisburger Graffiti Künstler Marten Dalimot hat diese kleinen Kunstwerke erschaffen. Manche erzählen etwas über die Besonderheiten oder Eigenarten der Ecken oder Plätze. 

Weiterlesen


2 Kommentare

Wiesbaden – Lorelei – Bad Ems

Wiesbaden Kur Haus

Nach Mainz und Wiesbaden, wo mir schlagartig bewusst wurde: Ich muss dringend eine Kur beantragen. Mein Ort um mich zu erholen. Kurhaus mit Casino. Ob es das auf Rezept gibt?

Dem ewigen Verlaufen und Durchfragen.

Wegbeschreibung

Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Duisburger Stadtfest

Duisburg Stadtfest

Freitag Mittag. Hatte einen Termin beim Arbeitsamt. Im Vorfeld vereinbart. Vorher wollten sie einen Lebenslauf. Lief nicht so viel ab vor meinem geistigen Auge. Viel recht kurz aus. Ausbildung, freiberufliche Tätigkeit. Ende der Fahnenstange.

Wollte erfahren, wenn es so nicht mehr klappt, ob die Damen und Herren vom Amt erfahrungsgemäße Ratschläge haben. Betrat so gegen 13.00 Uhr den kleine Raum, ein Mann Mitte 30zig, schmale Lippen, spitze Nase. Er lächelte und machte auf mich den Eindruck, als glaube er ganz fest daran, er würde in 10 Jahren Amtsleiter sein. Dann zwei Stockwerke höher residieren.

Ich berichtete ihm mein Leben und überhaupt. Er über eventuelle berufliche Möglichkeiten. Er schlug mir vor, Aufgrund meines BWL Studiums und den nachfolgenden Dingen, in die „Erwachsenen Bildung“ zu wechseln. Ich verwundert: „Ich?“ Er: „Sie haben einen interessanten Werdegang.“ Ich grinsend: „Stimmt! Da können die Anderen lernen wie man es nicht mach!“ Er, leicht abwesend: „Ja! Genau.“ Mein Grinsen fror direkt ein. Da macht man den Bock zum Gärtner, dachte ich und hakte nach: „Nun, jetzt mal im Ernst.“ Er, blätterte noch einmal in meinem Lebenslauf: „Sie haben sehr ausschweifend formuliert. Sehr blumig beschrieben.“ Hielt die Zettel hoch: „ Für eine richtige Bewerbung müsste man ordentlich kürzen, aber für die Erwachsenen Bildung…“ Soso. Blumig! Ausschweifend! Arsch!, schoss es mir durch den Kopf.

Musste erst mal auf das Duisburger Stadtfest. Blumig! Aha. Darum das Fest ohne Worte.

Weiterlesen


2 Kommentare

Duisburg-Hochfeld und die Rheinwiesen

Hochfelder Arkaden Duisburg1

Ich wohne in Duisburg-Hochfeld und dort direkt auf einer der belebtesten Straßen Duisburgs, wennschon, dennschon. Klar, Hochfeld hat nun nicht gerade den besten Ruf. Erscheint gerne und häufig in der nationalen Presse und verursacht bei vielen Gut-Menschen reichlich Kopfschütteln. Aber nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Ich lebe hier schon etliche Jahre, verbrachte hier zum Teil meine Kindheitstage und ja, es ist streckenweise gewöhnungsbedürftig. Es sollen Menschen aus 91 Nationen mit unterschiedlichen Kulturen hier wohnen, was nicht immer zu Heiterkeit oder, wie sagt so manch ein bescheuerter Sozialverklärer, „buntem Treiben“ führt.

Aber wenn ich draußen vor einem der zahlreichen Straßencafés sitze und die großen, kleinen, dicken, dünnen, weißen, schwarzen Menschen mir so ansehe, komme ich des Öfteren aus dem Staunen nicht heraus. Dann scheint es, als läge neben dem ganzen Testosteron so etwas wie Zuneigung, Herzlichkeit, Verbundenheit in der Luft.

Hochfelder Arkaden Duisburg4

Hochfelder Arkaden Duisburg3


Weiterlesen