Gedankenwirrwarr & Ruhrpott

Meine ganz eigene Welt


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Stromkasten-Graffiti (I) -Lehmbruck Museum – Hafen

Düsseldorfer Str Kantpark Beuys

Mir sind schon mindestens tausendmal die bunten und fröhlichen Netzwerkkästen der Duisburger Stadtwerke aufgefallen. Insbesondere der am Lehmbruck-Museum im Kantpark, mit dem Konterfei von Joseph Beuys. Der Duisburger Graffiti Künstler Marten Dalimot hat diese kleinen Kunstwerke erschaffen. Manche erzählen etwas über die Besonderheiten oder Eigenarten der Ecken oder Plätze. 

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Wiesbaden – Lorelei – Bad Ems

Wiesbaden Kur Haus

Nach Mainz und Wiesbaden, wo mir schlagartig bewusst wurde: Ich muss dringend eine Kur beantragen. Mein Ort um mich zu erholen. Kurhaus mit Casino. Ob es das auf Rezept gibt?

Dem ewigen Verlaufen und Durchfragen.

Wegbeschreibung

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Duisburger Stadtfest

Duisburg Stadtfest

Freitag Mittag. Hatte einen Termin beim Arbeitsamt. Im Vorfeld vereinbart. Vorher wollten sie einen Lebenslauf. Lief nicht so viel ab vor meinem geistigen Auge. Viel recht kurz aus. Ausbildung, freiberufliche Tätigkeit. Ende der Fahnenstange.

Wollte erfahren, wenn es so nicht mehr klappt, ob die Damen und Herren vom Amt erfahrungsgemäße Ratschläge haben. Betrat so gegen 13.00 Uhr den kleine Raum, ein Mann Mitte 30zig, schmale Lippen, spitze Nase. Er lächelte und machte auf mich den Eindruck, als glaube er ganz fest daran, er würde in 10 Jahren Amtsleiter sein. Dann zwei Stockwerke höher residieren.

Ich berichtete ihm mein Leben und überhaupt. Er über eventuelle berufliche Möglichkeiten. Er schlug mir vor, Aufgrund meines BWL Studiums und den nachfolgenden Dingen, in die „Erwachsenen Bildung“ zu wechseln. Ich verwundert: „Ich?“ Er: „Sie haben einen interessanten Werdegang.“ Ich grinsend: „Stimmt! Da können die Anderen lernen wie man es nicht mach!“ Er, leicht abwesend: „Ja! Genau.“ Mein Grinsen fror direkt ein. Da macht man den Bock zum Gärtner, dachte ich und hakte nach: „Nun, jetzt mal im Ernst.“ Er, blätterte noch einmal in meinem Lebenslauf: „Sie haben sehr ausschweifend formuliert. Sehr blumig beschrieben.“ Hielt die Zettel hoch: „ Für eine richtige Bewerbung müsste man ordentlich kürzen, aber für die Erwachsenen Bildung…“ Soso. Blumig! Ausschweifend! Arsch!, schoss es mir durch den Kopf.

Musste erst mal auf das Duisburger Stadtfest. Blumig! Aha. Darum das Fest ohne Worte.

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Duisburg-Hochfeld und die Rheinwiesen

Hochfelder Arkaden Duisburg1

Ich wohne in Duisburg-Hochfeld und dort direkt auf einer der belebtesten Straßen Duisburgs, wennschon, dennschon. Klar, Hochfeld hat nun nicht gerade den besten Ruf. Erscheint gerne und häufig in der nationalen Presse und verursacht bei vielen Gut-Menschen reichlich Kopfschütteln. Aber nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Ich lebe hier schon etliche Jahre, verbrachte hier zum Teil meine Kindheitstage und ja, es ist streckenweise gewöhnungsbedürftig. Es sollen Menschen aus 91 Nationen mit unterschiedlichen Kulturen hier wohnen, was nicht immer zu Heiterkeit oder, wie sagt so manch ein bescheuerter Sozialverklärer, „buntem Treiben“ führt.

Aber wenn ich draußen vor einem der zahlreichen Straßencafés sitze und die großen, kleinen, dicken, dünnen, weißen, schwarzen Menschen mir so ansehe, komme ich des Öfteren aus dem Staunen nicht heraus. Dann scheint es, als läge neben dem ganzen Testosteron so etwas wie Zuneigung, Herzlichkeit, Verbundenheit in der Luft.

Hochfelder Arkaden Duisburg4

Hochfelder Arkaden Duisburg3


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Tour de France und die Düsseldorfer Altstadt

 

Tour de France in Düsseldorf. Da habe ich mir vielleicht etwas angetan. Menschen! Nix als Menschen. War das voll. Man schätzte so um die 800.000, die nur in Düsseldorf die Straßen säumten. Und einer unter den vielen war ich. Alle kamen um die Tour zu sehen und eigentlich sah man nichts.

Fahrer1

Menschen1

Kamera1

Da steht man in der vordersten Reihe direkt am Straßenrand, aber wenn man den Kopf vorbeugte um ein Blick von dem Straßenverlauf zu erhaschen, sah man nur die Hinterköppe der anderen, die ebenfalls auf diese fantastische Idee kamen. Ich könnte eher den Haarschnitt meines Nachbarn beschreiben, als das Heranrauschen der Fahrer auf ihren zwei Rädern. Wie man sah, sah man nix. Ich hätte besser durch das Display der Handykamera meines Nebenmannes das Geschehen verfolgen sollen, als mit meinen wohl recht idiotischen Kopfverrenkungen zu versuchen live dabei zu sein. Aber es war allen egal, die Stimmung war einfach nur grandios. Eine solche Ausgelassenheit und Freude habe ich selten erlebt. Ich war einfach nur heilfroh bei dem Spektakel dabei zu sein. Und sollte man doch mal einen Blick auf die Fahrer erhascht haben, zogen die eh so schnell an einem vorbei, dass man dann doch nichts sah. Man hatte eine Art Ahnung. Etwas Buntes huschte vorüber. Es war ein Riesenvergnügen, das auch nicht durch den einsetzenden und vollkommen überflüssigen Regen getrübt werden konnte. Nicht im geringsten. Weiterlesen


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Volleyball „Smart Beach Tour“ in Duisburg

Männer Volleyball Duisburg 2017

Nach dem Freitag, mit so viel Genuss und Kalorien auf der „Gourmet Meile“ in Essen, musste am Samstag wohl oder übel Sport her. Und gibt es nichts besseres und erholsameres: Als anderen dabei zuzusehen? Also ab in die Duisburger Innenstadt und den Volleyballern bei ihrer schweißtreibenden Beschäftigung zusehen.

An diesem Wochenende fand die „Smart Beach Tour“ statt. Tonnen von Sand wurde in der Innenstadt aufgeschüttet um insgesamt drei Volleyball-Courts aufzubauen. Damit sich die international hochrangigen Damen- und Herren-Mannschaften, u. a. aus Neuseeland oder Australien, um wichtige Punkte für den Gesamtsieg streiten konnten. Weiterlesen