Gedankenwirrwarr & Ruhrpott

Meine ganz eigene Welt


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Duisburger Weinfest – Jazz auf´m Plazz – glänzende Augen

Jazz aufm Plazz_3

Wein muss glücklich machen. Sag ich einfach so. Behaupte ich mal. Sah auf dem Duisburger Weinfest überwiegend glückliche, strahlende, lachende Gesichter. War ansteckend. Am ersten Stand sogleich einen Wein mit dem herrlichen Namen „Adam der Erste“ bestellt. Unkompliziert soll er sein. Er machte mich ganz unkompliziert glücklich.

Weinstand Duisburg Weinfest 2017_7_1

Das Duisburger Weinfest ist das größte seiner Art im Ruhrgebiet und im Rheinland. Ende der 1980er fand das erste Fest mit einer Handvoll Ständen statt und nun tummeln sich hier fast 50 Winzer aus ganz Deutschland und bringen ihre Weinkreationen an Frau und Mann. Und da wir den ersten Donnerstag im Monat hatten fand zeitgleich das Musikfestival „Jazz auf´m Plazz“ statt. Die Band spielte eine Mischung aus Jazz, Pop und Rock. Und trug ihren Teil zu der leichtlebigen, lockeren, lebensbejahenden Atmosphäre bei.

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Wiesbaden – Lorelei – Bad Ems

Wiesbaden Kur Haus

Nach Mainz und Wiesbaden, wo mir schlagartig bewusst wurde: Ich muss dringend eine Kur beantragen. Mein Ort um mich zu erholen. Kurhaus mit Casino. Ob es das auf Rezept gibt?

Dem ewigen Verlaufen und Durchfragen.

Wegbeschreibung

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Duisburger Stadtfest

Duisburg Stadtfest

Freitag Mittag. Hatte einen Termin beim Arbeitsamt. Im Vorfeld vereinbart. Vorher wollten sie einen Lebenslauf. Lief nicht so viel ab vor meinem geistigen Auge. Viel recht kurz aus. Ausbildung, freiberufliche Tätigkeit. Ende der Fahnenstange.

Wollte erfahren, wenn es so nicht mehr klappt, ob die Damen und Herren vom Amt erfahrungsgemäße Ratschläge haben. Betrat so gegen 13.00 Uhr den kleine Raum, ein Mann Mitte 30zig, schmale Lippen, spitze Nase. Er lächelte und machte auf mich den Eindruck, als glaube er ganz fest daran, er würde in 10 Jahren Amtsleiter sein. Dann zwei Stockwerke höher residieren.

Ich berichtete ihm mein Leben und überhaupt. Er über eventuelle berufliche Möglichkeiten. Er schlug mir vor, Aufgrund meines BWL Studiums und den nachfolgenden Dingen, in die „Erwachsenen Bildung“ zu wechseln. Ich verwundert: „Ich?“ Er: „Sie haben einen interessanten Werdegang.“ Ich grinsend: „Stimmt! Da können die Anderen lernen wie man es nicht mach!“ Er, leicht abwesend: „Ja! Genau.“ Mein Grinsen fror direkt ein. Da macht man den Bock zum Gärtner, dachte ich und hakte nach: „Nun, jetzt mal im Ernst.“ Er, blätterte noch einmal in meinem Lebenslauf: „Sie haben sehr ausschweifend formuliert. Sehr blumig beschrieben.“ Hielt die Zettel hoch: „ Für eine richtige Bewerbung müsste man ordentlich kürzen, aber für die Erwachsenen Bildung…“ Soso. Blumig! Ausschweifend! Arsch!, schoss es mir durch den Kopf.

Musste erst mal auf das Duisburger Stadtfest. Blumig! Aha. Darum das Fest ohne Worte.

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Duisburg-Hochfeld und die Rheinwiesen

Hochfelder Arkaden Duisburg1

Ich wohne in Duisburg-Hochfeld und dort direkt auf einer der belebtesten Straßen Duisburgs, wennschon, dennschon. Klar, Hochfeld hat nun nicht gerade den besten Ruf. Erscheint gerne und häufig in der nationalen Presse und verursacht bei vielen Gut-Menschen reichlich Kopfschütteln. Aber nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Ich lebe hier schon etliche Jahre, verbrachte hier zum Teil meine Kindheitstage und ja, es ist streckenweise gewöhnungsbedürftig. Es sollen Menschen aus 91 Nationen mit unterschiedlichen Kulturen hier wohnen, was nicht immer zu Heiterkeit oder, wie sagt so manch ein bescheuerter Sozialverklärer, „buntem Treiben“ führt.

Aber wenn ich draußen vor einem der zahlreichen Straßencafés sitze und die großen, kleinen, dicken, dünnen, weißen, schwarzen Menschen mir so ansehe, komme ich des Öfteren aus dem Staunen nicht heraus. Dann scheint es, als läge neben dem ganzen Testosteron so etwas wie Zuneigung, Herzlichkeit, Verbundenheit in der Luft.

Hochfelder Arkaden Duisburg4

Hochfelder Arkaden Duisburg3


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Mülheim „Rock das Dach“ – Oberhausen „MusikSommerNacht“

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Nachdem ich die ganze Woche schlechte Laune verbreitet und versprüht habe, wünschte ich mir ein Wochenende mit reichlich Ablenkung. Eine quartalsmäßige „Ärzte-stellen-mich-auf´n Kopf-Woche“ lag hinter mir. CT, Ultra-Schall, Fragen auf die ich keine Antwort habe, tausend Nadelstiche und genauso häufig nackig machen.

So fuhr ich vollkommen blutleer am Freitag nach Mülheim. Ein Nachwuchs-Schüler-Band-Festival „Rock das Dach“ in der Freilichtbühne stand auf meinem Programm. Mehrere Bands aus der unmittelbaren Nachbarschaft traten dort auf. Es war nett. „Nett“ ist nicht das richtige Wort. Charmant, passt auch nicht so ganz, obwohl es schon so war. Unbedarft und unbekümmert. Scheint mir passender. Die Mädchen und Jungen standen dort oben auf der kleinen Bühne und spielten. Spielten einfach drauf los und und hatten Spaß, der sich unweigerlich auf das Publikum übertrug. Das, gefühlt, zu gleichen Teilen aus jugendlichen Fans und Mamas und Papas bestand. Neben mir sah ein Mann voller Stolz zur Bühne und meinte: „Der Gitarrist ist mein Sohn.“ Er freute sich wie Bolle. Ich: „Ach, deswegen kreischen die Mädels so laut.“ Er lachte: „Hätten wir das mal eher gewusst, dann hätten wir auch ne Band gegründet. Oder? Stattdessen haben wir unsere Zeit in der B-Jugend vertrödelt.“ Später erzählte er mir noch, dass er morgen nach Oberhausen fährt. Festival in der Oberhausener Innenstadt „MusikSommerNacht“. Weiterlesen


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Volleyball „Smart Beach Tour“ in Duisburg

Männer Volleyball Duisburg 2017

Nach dem Freitag, mit so viel Genuss und Kalorien auf der „Gourmet Meile“ in Essen, musste am Samstag wohl oder übel Sport her. Und gibt es nichts besseres und erholsameres: Als anderen dabei zuzusehen? Also ab in die Duisburger Innenstadt und den Volleyballern bei ihrer schweißtreibenden Beschäftigung zusehen.

An diesem Wochenende fand die „Smart Beach Tour“ statt. Tonnen von Sand wurde in der Innenstadt aufgeschüttet um insgesamt drei Volleyball-Courts aufzubauen. Damit sich die international hochrangigen Damen- und Herren-Mannschaften, u. a. aus Neuseeland oder Australien, um wichtige Punkte für den Gesamtsieg streiten konnten. Weiterlesen