Gedankenwirrwarr & Ruhrpott

Meine ganz eigene Welt


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Gasometer Oberhausen und Schnitzelbrötchen

Gasometer Oberhausen Brombeere

Jetzt gibt’s viel Technik und für mich ganz persönlich ein bisschen… Ach, ja….

Nun. Ist schon eine Weile her, da bat man mich beim Aufbau des Gasometers in Oberhausen mit Hand anzulegen. Nee, nicht 1927 bei der Fertigstellung der „Tonne“. So alt bin ich nun auch nicht, auch wenn man es mir nicht ansieht. Nein. Muss so 1993 gewesen sein. Da durfte ich schrauben, bohren und Regale aufbauen für die erste kleine Bücherei. Die damals noch an einem anderen Fleck stand und nicht mal halb so schön, schick, stilvoll aussah wie die heutige Bücherhalle. An die Olle muss ich aber immer, ich gebe es zu mit einem kleinen, weinenden Auge denken, wenn ich den grau-schwarzen Riesen sehe.

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Photo + Adventure – das Foto-Messe-Spektakel im Pott

Landschaftspark Duisburg Photo Adventure_2018_Mann

Wie jedes Jahr am zweiten Juni Wochenende treffen sich im Landschaftspark Duisburg Nord Profi- und Hobbyfotografen, Fotokünstler, Fotodesigner und halt ich. Dann dreht sich alles wieder um´s richtige Bild. Um die 10.000 Frauen, Männer, Mädchen, Knaben strömen auf die alte Hütte und machen sich auf den vielen Veranstaltungen und auf der Messe mit ca. 150 Ausstellern schlau über die neuen Trends.

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Zeche Zollverein und „Hömma, bisse doof oder wat?“

Zeche Zollverein Turm 2 Peter Rejek

Köln. Ich musste mich mit Marketing auf Facebook beschäftigen. Tja, was soll ich nun dazu erzählen. Ich habe kein großartigen Bezug zu dieser Plattform. Auch nicht zu Twitter oder Instagram. Nep. Nix.

Nicht, dass ich diese Art von Medien als oberflächlich, unsinnig oder Jugend verblödend betrachte. Nö.

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Acht Minuten

Köln3

Ich trudle so gegen 8.40 Uhr oder später, was eigentlich vollkommen schnuppe ist, da ich in der Regel eh schon 20 Minuten und noch was oben drauf zu spät dran bin, am Kölner Hauptbahnhof ein. Bis dahin stand ich schon gut und gern ein-und-dreiviertel Stunde fröhlich-blöd-pfeifend auf´m Gang herum. Das mit der Fröhlichkeit sollte man nicht ganz so ernst nehmen. Aber dies schon. Immer, aber wirklich, wahrlich, wunderlich immer. Egal wann ich nun komme, steht auf dem gegenüberliegendem Gleis einer dieser weißen ICE´s mit Ziel Berlin-Gesundbr.. Und ich mich immer wieder Frage, wofür steht Gesundbr.? Gesundbrücke, Gesundbrunnen? Hin und wieder überkommt mich der Gedanke, einfach einzusteigen und nach „br“ zu fahren, nur um zu sehen, was für ein geheimnisvoller Ort „br“ sein mag. Das Potterische Hogsmeade Berlins. Ein magischer Ort? Vermutlich nicht.

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Sorgen

Köln Dom Rhein

Ich habe so vor 14 Tagen einen kleinen Arbeitsvertrag bei einem Kölner Unternehmen unterschrieben. Da habe ich mich mal vor ein paar Monaten vorgestellt. Eigentlich nicht in dem Glauben, die würden irgendeine Art von Interesse an mir haben wollen oder würden. Ich wollte mal meinen aktuellen „Marktwert“ überprüfen und der schien, nach dem Gespräch, und scheint recht bescheiden zu sein. Nun, sie haben mich dennoch angerufen. Sie suchten jemanden, der, für sechs Monate, für einen baldigen Vater-werden-Knaben einspringt. Der gute Bursche geht in so eine Art Vaterschaftsurlaub. Gut für das Kind, noch viel besser für mich. Im März sollte es los gehen.

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Niederrhein, Kevelaer – Emotionen pur, denen ich mich nicht entziehen kann

Kevelaer2

Kevelaer. Für mich der interessanteste Ort. Klar haben wir da Xanten mit den tollen, ollen Römerstätten, von wo aus sie 9 n. Chr. in die berühmte Varus Schlacht marschierten. Dem Nachbau des alten, für 10.000 Römer fassenden, Amphitheaters, welches an Ort und Stelle mal stand. Wo einst Löwen und Gladiatoren vom Publikum gefeiert, feierte ich ein paar Jahrhunderte später, bewaffnet mit Picknickdecke, billigen Lambrusco und geschmierten Stullen, die dort stattfinden Oper open-air Aufführungen und trällerte lauthals und schief zu den Klängen von Aida oder was sonst so gerade auf´m Programm stand mit. Oder Kamp-Lintfort, deren Kloster- und Gartenanlage einen umhaut. Man an seinem eigenen, grünen Daumen zweifelt und versteht, warum es auch liebevoll „Klein Sanssouci“ am Niederrhein genannt wird. Nicht zu vergessen, Rheinberg, das hübsche kleine Städtchen unweit von Duisburg, welches uns sein ohne-Worte-schmeckendes Magenbitter-Gebräu…, -Getränk, Underberg, geschenkt hat. Für die ich mal arbeiten durfte und ich mich sofort zu einer Verköstigung verleiteten ließ, man mich erst mit Underberg-Bonbons vollstopfte um mich dann haufenweise mit dem bitteren Inhalt der kleinen, in braunem Papier verpackten Fläschchen abzufüllen, so dass ich mit dem Taxi nach Hause fahren musste. Gott, war mir übel. Schlug mir so was von auf den Magen.

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