Gedankenwirrwarr & Ruhrpott

Meine ganz eigene Welt


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Es war einmal… (III/III) Karneval 1979

Ich bin eine Frau!

Frauen haben Kant zufolge ein stärkeres Gefühl für alles, „was schön, zierlich und geschmückt“ ist. Sie besitzen hingegen keinen Verstand im eigentlichen Sinne, sondern nur einen „schönen“.

Der schöne Verstand hingegen scheint mehr Gefühl als Verstand zu sein. Das hat zur Folge, dass Frauen viel mehr Leidenschaften unterworfen sind als Männer. Und sollte der Fall eintreten, dass eine Frau tatsächlich mehr Verstand hat als der Mann, dann hat sie „einen männlichen Verstand“.

Karneval 1979 wusste ich es schon. Ich bin für das Schöne.

Karneval 1979


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Es war einmal… (II/III) mehr heute

Eigentlich wollte ich erzählen, dass ich ein Glückskind bin. Dass ich Glück habe. Mit meinen Eltern, mit meiner einzigartigen Schwester, mit meinen Ehen, mit meinem Job. Einfach mit meinem Leben. Aber es kommt halt anders als man denkt.

So erzähle ich nun lieber von heute Morgen. Nee, zuerst einfach so generell über den November. Weiterlesen


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Titel ohne Namen

Ich könnte das folgende Ereignis eigentlich mit „Mein erstes Mal“ betiteln, aber dann denkt jeder unwillkürlich an Kopulation und das ist nicht der Sinn und Zweck der Übung. Aber, und das möchte ich doch gerne noch einschieben, beide Ereignisse waren doch recht konfus und unübersichtlich für mich. Das eine lass ich mal bei Seite und das andere, das weiß ich, würde auch nicht durch eine Wiederholung vielversprechender.

Großraumbüro. Wer kommt auf die Idee, haufenweise Menschen in einem Raum mit Pflanzen einzusperren? Acht Stunden mit Bildern seiner Liebsten, die Frau mir gegenüber hatte Hundefotos, auf´m Tisch, sitzt man mit Leuten, die man niemals eingerahmt zur Schau stellen würde, in einem Verlies, das kaum größer als das eigene Wohnzimmer ist und dann erhofft sich jemand auch noch gute Laune.

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Hellblau

Ich bin ein Typ. Ein ganz seltener sogar. Jetzt mag der ein oder andere denken: „Ja klar! Der schon wieder. Immer was besonders sein.“ Das ist nun mal so. Vor 30 Jahren trat eine Dame, mittleren Alters, an mich und wollte mich haben, weil so Typen so unvorstellbar selten sind. So einen wie mich trifft man nicht so. Sie wollte mich gleich vom Fleck weg mitnehmen. Zu sich und mich obendrein noch einer Reihe von anderen Damen vorstellen, die sich ausschließlich nur mit mir beschäftigen würden. Hand anlegen würden. Über Stunden. Und der Gedanke gefiel mir. Ich war noch keine 23 Jahre und brauchte das Geld.

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„The Dead South“

Band

Dat mutt ich abba ma vertelen. In Kürze sehe ich die Bluegrass-/Folk Band „The Dead South“ in Cologne. Wollte die vier kanadischen Jungs schon letztes Jahr in der Kulturkneipe Grammatikoff in Duisburg hören, klappte aber blöderweise nicht. Nun kommen sie nach Kölle und ich hab ne Karte. Freude!

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Weihnachten ist gerettet

Habe eine unglaubliche Lust dummes Zeug zu schreiben. Nicht, dass ich hier je etwas anderes verzapft hätte. Um Gottes Willen. Und dies ist auch kein: Fishing nach Kompliments. Wie sagte vor Jahren eine Dame so schön direkt zu mir: „Wenn ich tiefgründige, philosophische Gespräche führen möchte, wäre ich nicht mit dir zusammen.“ Wer nun denkt, das hätte mich zutiefst getroffen, den muss ich enttäuschen. Ich persönlich bevorzuge den Ansatz: Der Mensch hat nur zwei wirklich besondere Ereignisse in seinem Leben. Die Geburt und den Tod. Und zu beiden trägt er nichts bei. Die Zeit dazwischen muss er irgendwie totschlagen. Also mache ich mich auch nicht auf die Suche nach dem Sinn oder Unsinn des Lebens. Ich habe es geschenkt bekommen und darüber freue ich mich. Sehr sogar!

Aber den Blödsinn wollte ich ja gar nicht erzählen. Eigentlich vielmehr über: Lebensunterhalt.

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Gott sei Dank!

Gott sei Dank ist die Bundestagswahl vorbei und es kehrt endlich wieder Ruhe ein. War doch am Ende dem ganzen Vorwahlgeplänkel und -gequatsche überdrüssig geworden. Mich persönlich interessierte nur: Wie bekomme ich den Wahlsonntag geregelt über die Bühne geschaukelt? War wieder Wahlhelferlein mit „+“, halt mit mehr Verantwortung.

Nun ist so eine Bundestagswahl zwar ein staatstragender Akt, aber im Wahllokal unterscheidet er sich von der Handhabe nicht Groß von anderen Wahlen. Nur unser kleines Dorf im Pott hat sich an diesem Tag etwas besonderes ausgedacht. Neben dem König von Deutschland, durften die Duisburger Bürger noch ihren Oberbürgermeister wählen und obendrauf gab es noch eine dritte Wahl, eine Bürgerabstimmung über ein neues, riesiges Einkaufszentrum (DOC – Design Outlet Center) auf dem Loveparade Gelände nähe dem Hauptbahnhof. Diese beidem Themen bestimmten die letzten Tage Duisburgs Straßen. Da beim DOC die Fragestellung, aus rein juristischen Gründen so gewählt, halt etwas Absurd anmutete. War man dafür, musste man mit „Nein“ abstimmen und umgekehrt. Wat zur Verwirrung führte.

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