Gedankenwirrwarr & Ruhrpott

Meine ganz eigene Welt


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Oper

Ich bin leider kein besonders romantisch veranlagter Knabe, was ich manchmal bedauerte – bestimmt nicht nur ich. Nun ist ja Romantik auch ein relativ dehnbarer Begriff. Gott sei´s gepriesen, so dass manchmal schon ein leichter Kuss in den entblößten Nacken reicht um die Laune „die“ Gegenübers zu heben. Dinge wie Rosenblätter auf´m Fußboden oder Badewanne, Schaum, Prosecco liegen weit außerhalb meiner Vorstellungskraft. Pizza auf der Hand im romantischen Feuerzeug-Lichterschein dagegen schon.

Die Bücher meiner Jugend haben mich da vielleicht auf Abwegen geführt. Meine Autoren waren neben Raymond Chandler, Dashiell Hammett, Enid Blyton ganz klar Charles Bukowski, der nun nicht als Romantiker in die Literatur Geschichtsbücher eingetragen worden ist, wenn er es überhaupt bis dahin geschafft haben sollte. Ich liebte seine dreckige, knappe, versoffene, Sex überladene Sprache. Ach ja – die schöne Jugendzeit. Sollte mir noch mal ein Buch von ihm schnappen. Früher war wirklich alles besser.

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Es war einmal… (III/III) Karneval 1979

Ich bin eine Frau!

Frauen haben Kant zufolge ein stärkeres Gefühl für alles, „was schön, zierlich und geschmückt“ ist. Sie besitzen hingegen keinen Verstand im eigentlichen Sinne, sondern nur einen „schönen“.

Der schöne Verstand hingegen scheint mehr Gefühl als Verstand zu sein. Das hat zur Folge, dass Frauen viel mehr Leidenschaften unterworfen sind als Männer. Und sollte der Fall eintreten, dass eine Frau tatsächlich mehr Verstand hat als der Mann, dann hat sie „einen männlichen Verstand“.

Karneval 1979 wusste ich es schon. Ich bin für das Schöne.

Karneval 1979


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Es war einmal… (II/III) mehr heute

Eigentlich wollte ich erzählen, dass ich ein Glückskind bin. Dass ich Glück habe. Mit meinen Eltern, mit meiner einzigartigen Schwester, mit meinen Ehen, mit meinem Job. Einfach mit meinem Leben. Aber es kommt halt anders als man denkt.

So erzähle ich nun lieber von heute Morgen. Nee, zuerst einfach so generell über den November. Weiterlesen


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The Dead South in Kölle

 

Konzert2

Jap, gestern Abend war es soweit. Dead South in Kölle. Die gute, alte „Kantine“, ein wirklich toller, kleiner Veranstaltungsort, deren Betreibern Musik im Blut und „kleinere“ Bands am Herzen liegen, lud ein. Der passende Rahmen für den Abend.

Ich freute mich darauf und war gespannt. Im Großen und Ganzen ist die Musik nun nicht etwas, was ich so jetzt jeden Tag hören würde, aber einige Stücke, aber vor allem das Auftreten der einstigen Boy-Band, da nun auch eine Dame am Banjo und Bass-Drum die kanadische Gruppe bereichert, haben mich in den Bann gezogen und ich wollte hin. Neugier. Nun bin ich, Gott sei Dank, nicht auf eine Musikrichtung fixiert. Ob Rock, Jazz oder Oper, ich gehe immer wieder gerne auf Live Veranstaltungen jeglicher Art.

Ich sach ma: Ich wurde nicht enttäuscht. Das reinste Vergnügen.

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Rheinpreußensiedlung und Johannenhof

Vorweg, jetzt gibt´s nur langatmige Historie – ein bissle was über Franz Haniel, einer der bedeutendsten Bürger Duisburgs bzw. des Ruhrgebiets, Herrn Ermisch mein Mathe- und Physik Lehrer, für´n Pott nicht, aber für mich schon, bedeutend, die Anfänge des linksrheinischer Bergbaus, Zechen-Siedlungen und Bürgerbegehren.

Wollte doch noch kurz etwas über links- und rechtsrheinisch erzählen. Für viele Menschen ist der Rhein die heimliche, westliche Grenze des Ruhrgebiets. Rechtsrheinisch verkümmern Städte wie Duisburg, Essen, Schalke, BVB und linksrheinisch beginnt das platte Land Niederrhein mit Städten wie Moers, Krefeld, Neukirchen-Vluyn (welches ich jetzt nur erwähne, da ich hier vor 30 Jahren eine Beamtenlaufbahn in der Stadtverwaltung begonnen hätte) oder Kevelaer, einer der größten und wichtigsten Marien-Wallfahrtsorte der westlichen Hemisphäre mit über eine Millionen Pilgern pro Jahr und ein absolutes, definitives Muss, wenn man den „Pott“ besucht. Jetzt wollte ich eigentlich nicht vom Niederrhein erzählen, sondern…

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Titel ohne Namen

Ich könnte das folgende Ereignis eigentlich mit „Mein erstes Mal“ betiteln, aber dann denkt jeder unwillkürlich an Kopulation und das ist nicht der Sinn und Zweck der Übung. Aber, und das möchte ich doch gerne noch einschieben, beide Ereignisse waren doch recht konfus und unübersichtlich für mich. Das eine lass ich mal bei Seite und das andere, das weiß ich, würde auch nicht durch eine Wiederholung vielversprechender.

Großraumbüro. Wer kommt auf die Idee, haufenweise Menschen in einem Raum mit Pflanzen einzusperren? Acht Stunden mit Bildern seiner Liebsten, die Frau mir gegenüber hatte Hundefotos, auf´m Tisch, sitzt man mit Leuten, die man niemals eingerahmt zur Schau stellen würde, in einem Verlies, das kaum größer als das eigene Wohnzimmer ist und dann erhofft sich jemand auch noch gute Laune.

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