Gedankenwirrwarr & Ruhrpott

Meine ganz eigene Welt

Sonntag…

2 Kommentare

Trödeln DU RuhrortFür mich ist Ruhrort der schönste Stadtteils Duisburgs. Schöne, alte Häuser, ein uriger Marktplatz, liegt direkt am Rhein. Hafen. Kneipen, die einen in die fast vergessene Zeit der großen Hafenkneipen-Kultur zurück katapultieren. Die Geschichten meines Vaters, der hier vor über 50 Jahren als Streifenpolizist seine Runden drehte und in den legendären Gaststätten wie Tante Olga, Postkutsche, Kaldi in seiner schniken Uniform einkehrte und mit Bier in der Hand für Ruhe sorgte. Über 100 Kneipen gab es hier damals und Ruhrort galt obendrein noch als größter Puff der Welt. Und mein Vadda mittendrin. Passt.

Schankwirtschaft Ruhrort

Meine Schwester, die hier auf das einzige reine Mädchen-Gymnasium ging. Keine Jungs, keine Ablenkung. Folge: Spitzen Abitur. Naja, ob es da nun wirklich Zusammenhänge gibt?

Sonntag war Hafenfest mit großer Bühne und Kirmes. Doch mein Interesse galt aber mehr dem, etwas Abseits gelegenen, Hinterhof Trödel und dem Kunsthandwerkermarkt. Das ganze „Spektakel“ hat so eine gemütliche, familiäre Atmosphäre. Ein bisschen schauen, stöbern, die liebevoll gestalteten Hinterhöfe bewundern. Und nachher bei Bier und Musik entspannen. Den lieben Gott einen guten Mann sein lassen.

Frau Kunstmarkt DU Ruhrort 2

Frau Kunstmarkt DU Ruhrort 1

Mann Kunstmarkt DU Ruhrort 2

Kunstmarkt DU Ruhrort 2

KioskKuki DU Ruhrort 1

Frau Stuhl DU Ruhrort

Kunstmarkt DU Ruhrort 4

Blues Band 1 DU Ruhrort

Sängerin1 DU Ruhrort

Blues Band 2 DU Ruhrort

Und dann bei Hübi noch ein gutes Bier trinken und den Blick auf Hafen, Leute, Schiffe genießen. Ein perfekter Sonntag!

DU Ruhrort Hübi

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Autor: rejekblog

Ich bin 1964 in Duisburg geboren und lebe fast die ganze Zeit im Ruhrpott. In meinem Blog möchte ich gerne etwas über den Ruhrpott erzählen und was hier so los ist. Und natürlich, was so in meinem Kopf los ist. Nicht viel, ich gebe es zu.

2 Kommentare zu “Sonntag…

  1. Ja, da kann ich nur zustimmen, Ruhrort ist wirklich ein schönes Fleckchen von Duisburg. Meine 1. Ausbildungsstelle war die Verwaltung des Hanielstiftes in Ruhrort. Ich glaube dieses Krankenhaus gibt es schon lange nicht mehr. Danach kam ich dann zum Standesamt, im alten kleinen Rathaus unten am Rhein.
    Auch das ist mittlerweile nicht mehr da. Die Kollegen gingen damals noch zum Kartenspielen in einer der Kneipen am Hafen. Ich, als kleine Auszubildende habe dann die Stellung gehalten. Wenn etwas wichtiges war konnte ich sie dann holen. Das hatte den Vorteil, das ich über alles Bescheid wußte und schon früh selbstständig arbeiten konnte.
    Im letzten Frühjahr haben wir dann eine Duisburg Revival Tour gemacht, „Auf den Spuren von Schiemanski“. Zum Abschluss kehrten wir beim „Hübi“ ein und speisten Curry Wurst. Aber es hat sich vieles
    verändert, auch in Ruhrort. Trotzdem ist es wieder mal schön zu gucken, wie es heute da aussieht.
    Herzliche Grüsse
    Petra Venners

    Gefällt 1 Person

    • Ay,
      danke für den langen Kommentar, der mich zum Grübeln brachte. Standesamt. Ich meine ich war da mal so um 1982. Bin mir aber nicht mehr sicher. Wo lag der noch mal genau?
      Wir wohnten in Homberg, ab 1971. Ich ging häufig nach Ruhrort in den kleinen Plattenladen. Später natürlich. Meine erste Platte, von den Eltern, aber dort gekauft, war von Wum und Wendelin: „Ich wünsch mir ne kleine Mizekatze.“ HaHa, da kommen Gedanken auf!
      Bei Haniel war ich letztes Jahr. Das Krankenhaus gibt es so nicht mehr.
      Danke!

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