Gedankenwirrwarr & Ruhrpott

Meine ganz eigene Welt

Tour de France und die Düsseldorfer Altstadt

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Tour de France in Düsseldorf. Da habe ich mir vielleicht etwas angetan. Menschen! Nix als Menschen. War das voll. Man schätzte so um die 800.000, die nur in Düsseldorf die Straßen säumten. Und einer unter den vielen war ich. Alle kamen um die Tour zu sehen und eigentlich sah man nichts.

Fahrer1

Menschen1

Kamera1

Da steht man in der vordersten Reihe direkt am Straßenrand, aber wenn man den Kopf vorbeugte um ein Blick von dem Straßenverlauf zu erhaschen, sah man nur die Hinterköppe der anderen, die ebenfalls auf diese fantastische Idee kamen. Ich könnte eher den Haarschnitt meines Nachbarn beschreiben, als das Heranrauschen der Fahrer auf ihren zwei Rädern. Wie man sah, sah man nix. Ich hätte besser durch das Display der Handykamera meines Nebenmannes das Geschehen verfolgen sollen, als mit meinen wohl recht idiotischen Kopfverrenkungen zu versuchen live dabei zu sein. Aber es war allen egal, die Stimmung war einfach nur grandios. Eine solche Ausgelassenheit und Freude habe ich selten erlebt. Ich war einfach nur heilfroh bei dem Spektakel dabei zu sein. Und sollte man doch mal einen Blick auf die Fahrer erhascht haben, zogen die eh so schnell an einem vorbei, dass man dann doch nichts sah. Man hatte eine Art Ahnung. Etwas Buntes huschte vorüber. Es war ein Riesenvergnügen, das auch nicht durch den einsetzenden und vollkommen überflüssigen Regen getrübt werden konnte. Nicht im geringsten.

Fahrer5

Fahrer4

Nach dem Regen und dem Rathausplatz wollte ich meine Erfahrungen unschuldigen Menschen in der Brauerei „Füchschen“ kundtun. Da hätte ich besser eine Litfaßsäule zu gelabert. Dann doch lieber auf der Rheinpromenade bei „Gosch“ ein Lachsbrötchen und danach bei „Josef“ ein Schweinebrötchen vertilgen. Was muss, das muss.

Rathausplatz

Füschen2

Promenade2

Gosch

Da die Düsseldorfer Altstadt eine der höchsten Dichte an Kneipen und Restaurants in Europa hat, hieß es „gesehen und gesehen werden.“ Ein Rundgang war angesagt. 

Altstadt ohne1

Altstadt ohne2

Ein Killepitsch, das Düsseldorfer Kräuter-Schnäpschen mit schlappen 42 Umdrehungen an der urigsten Schnapsbude überhaupt.

Killepisch3

Killepitsch2

Um dann doch wieder in der Altbier Brauerei „Ürige“ zu landen. Wie gehabt: voll, voller, am vollsten. Mit dem „Ürige“ verbindet mich mehr als Bier.

uerige1

Ürige9

Ürige2

An dem Tisch mit den drei Herren habe ich vor über 30 Jahren, im Alter von zarten 19, meiner ersten Frau einen Antrag gemacht. Tja, Altbier hat´s in sich. Da habe ich mir was angetan. Auch etwas,was ich auf keinen Fall mehr missen möchte.

Ürige innen3jpg

Ürige inen1jpg

Ürige7

MädchenBier

Ürige Männer

JungeBier

 

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Autor: rejekblog

Ich bin 1964 in Duisburg geboren und lebe fast die ganze Zeit im Ruhrpott. In meinem Blog möchte ich gerne etwas über den Ruhrpott erzählen und was hier so los ist. Und natürlich, was so in meinem Kopf los ist. Nicht viel, ich gebe es zu.

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