Gedankenwirrwarr & Ruhrpott

Meine ganz eigene Welt

Duisburg, dat Feier-Biest – Musik-Festival „Traumzeit“ im Landschaftspark-Nord (Teil II/II)

2 Kommentare

Traumzeit

Nach dieser alljährlichen „Matjes-Schlacht“ und dem Seemanns-Sound und-Garn war mir einfach nach einer anderen Art von Trubel. Die Lust nach Meer war gestillt, mehr musste her. Abwechslung. Und das bietet unser großes „Dorf“ reichlich. Letzte Wochenende tummelten sich im Duisburger Landschaftspark Nord noch Hunderte von Freizeit-Fotografen auf der Messe „Photo +Adventure“, an diesem Wochenende Tausende von Musik-Begeisterte und nächsten Samstag ist es ein Teil der riesigen Ruhrpott-Kultur-Veranstaltung „ExtraSchicht“. Eine Nacht der Industriekultur, an 46 Spielorten in 21 Städten mit über 2.000 Künstlern, dann mutiert Duisburg zusammen mit dem „Rest vom Pott“ zur größten Metropole Europas.

Aber heute spielt erst einmal das kleine aber sehr feine Musikfestival „Traumzeit“ vor dieser einzigartigen Hochofen-Kulisse auf. 35 Bands gaben sich an den drei Tagen auf mehreren Bühnen in den Industrie-Hallen die Klinke in die Hand. Für mich, als Lokalpatriot, war natürlich der Auftritt der Duisburger Band „Phyria“ das Musik-Highlight. Wer ist schon „Tom Odell“, „Gurr“, „Von wegen Lisbeth“? Da das ganze Spektakel, ich drücke mich mal vorsichtig aus, ein generationsübergreifendes Projekt ist, bin ich dort auch nicht der Gesichts-Älteste. So konnte ich mich ganz natürlich, authentisch geben und lasziv in der Ecke herumstehen und leicht mit dem Kopf zum Takt nicken. Was natürlich totaler Quatsch gerade ist: Als ob ich mit dem Kopp nicken würde. Da die Welt des Tanz oder, anders formuliert, der rhythmischen körperlichen Ertüchtigung mir eine Fremde ist, reichte es mir vollkommen aus, dass mein Wamps synchron mit den dumpfen Bässen aus den Lautsprechern mitwaberte.

Pärchen

Und um diesen „altersbedingt“ weiter wachsen zu lassen, gab es obendrein noch eine hochwertige, lässige Küche. Sogar das kleine Café „KrümelKüche“ und „WeinVilla“ warteten mit Ständen auf. Musik, Muffins, Merlot. Was will das Herz mehr…

Naja, da ich das unverschämte Glück hatte, dass mich meine wunderhübsche, witzige, warmherzige Ex-Frau „Zwei“ begleitete, machte sie den Abend zu einem vollkommenen Abend.

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Autor: rejekblog

Ich bin 1964 in Duisburg geboren und lebe fast die ganze Zeit im Ruhrpott. In meinem Blog möchte ich gerne etwas über den Ruhrpott erzählen und was hier so los ist. Und natürlich, was so in meinem Kopf los ist. Nicht viel, ich gebe es zu.

2 Kommentare zu “Duisburg, dat Feier-Biest – Musik-Festival „Traumzeit“ im Landschaftspark-Nord (Teil II/II)

  1. Wieder so schön erzählt. Man will dabei sein. 🙂

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