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Haus Rodenberg in Dortmund

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Haus Rodenberg, in Dortmund (Rodenbergstraße 66), wird erstmalig im Jahre 1290 als Rittersitz von Diederich von Rodenberg urkundlich erwähnt. Die Historiker gehen davon aus, dass die Grafen von der Mark, nachdem sie 1288 in den Reichsfürstenstand erhoben worden waren und damit das Burgenbau- und Befestigungsrecht erhalten hatten, in Aplerbeck am Oberlauf des fisch- und krebsreichen Flusses Emscher eine Schutz- und Befestigungsanlage errichten ließen.

1290 wurde Diederich von Rodenberg mit der Wasserburg „Haus Rodenberg zu Aplerbeck“ durch den Grafen von der Mark belehnt.

1698/99 ließ das Ehepaar Sophie Wilhelmine von Bodelschwinghs und Johann Dietrich von Voß das Haus im Stil des Barock umbauen. Dabei entstanden auch das noch vorhandene Vorburggebäude mit der Gräfte und die Gartenanlagen, von denen heute nur noch wenige Reste erkennbar sind. Die Initialen des Paares sind am heutigen Hauptgebäude links und rechts vom Turm noch sichtbar. Aufgrund des Ausbleibens eines männlichen Erben der Linie Rodenberg-Voß kam es zu neuen Eigentumsverhältnissen. Die Burg wurde nun erstmals nicht mehr von den Eigentümern bewohnt. Sie diente jetzt Jagdgesellschaften und wurde Wohnsitz des Verwalters. In den nächsten Jahrhunderten wechselten die Eigentümer ständig und das Haus verfiel auf Dauer. Von der eigentlichen Burganlage ist heute nur noch die Vorburg erhalten. Die Hauptburg wurde um 1810 zerstört.

Nach dem Kauf durch die Stadt Dortmund wurde Haus Rodenberg von 1989 bis 1996 grundlegend renoviert. Seither steht es der Öffentlichkeit als beliebtes Ausflugsziel und als Veranstaltungsort zur Verfügung. Es beherbergt Seminarräume der Volkshochschule, die Märchenbühne und Gastronomie.

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Autor: rejekblog

Ich bin 1964 in Duisburg geboren und lebe fast die ganze Zeit im Ruhrpott. In meinem Blog möchte ich gerne etwas über den Ruhrpott erzählen und was hier so los ist. Und natürlich, was so in meinem Kopf los ist. Nicht viel, ich gebe es zu.

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